"Alien – die Wiedergeburt" (1997) Kritik

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„Zur Erde? Ich glaubs nicht, diese scheiß Kugel!“

Tatsächlich ist ‚Alien – die Wiedergeburt‘ im Gegensatz zu Teil 3 wieder ein absolut sehenswerter Sci-Fi-Actioner. Viel Sigourney Weaver, viel Ron Perlman und noch mehr Aliens, so können Filme Spass machen.

Zwar lahmen die ersten 30 Minuten gewaltig, anschließend bekommt der Zuschauer jedoch viele sehr gelungene, trashige Effekte, tolle Figuren und einen haufen wiederwertiger Aliens geboten. Zudem ist der Film sehr zitatenreich, sodass man nicht darum herum kommt sich bei Sprüchen wie „Du hast dieses Vieh getötet und dabei gehört es zu deiner eigenen Rasse!“ – „Es war mir im Weg.“ oder „Hör mal zu Kleiner, du kriegst jetzt meinen Zugangscode. Er lautet: L.M.A.A.“ wegzuschmeißen.

Der letzte Teil der ‚Alien‘-Saga ist somit hirnlos, aber nimmt sich zu keinem Zeitpunkt zu ernst. Das macht folglich Spass und wenn der Film dann sogar eine tolle Wendung und Aliens am laufenden Band zu bieten hat, dann kann ich nur resümieren, dass Regisseur Jean-Pierre Jeunets Rechnung voll aufging. Er legt von Anfang nicht Wert darauf, das Niveau der ersten beiden Teile zu erreichen, sondern hat etwas komplett eigenes geschaffen.

Fazit: Jeunets Experiment ist gelungen, er hat das Franchise doch noch vor dem kompletten Untergang gerettet.

Bewertung: 7/10 Sterne