Goldene Himbeere-Prognose 2013 – Wer ist dieses Jahr das größte Früchtchen?

Autoren: Pascal Reis, Sebastian Groß

nullBald ist es endlich wieder soweit. Glänzende Roben, die geschniegelte Abendgarderobe für den ganz besonderen Anlass, ein langer, roter Teppich, ausgerollt für die Creme de la Creme der Filmbranche und öde Lobhudeleien, die den Eltern und gerne auch dem großen Manitu, also Gott gebühren: Die Oscars stehen vor der Tür und wir freuen uns wie jedes Jahr auf die Verleihung. (HIER geht es zu unserer Oscar-Prognose für das Jahr 2013). Seit dem Jahre 1981 hat der ehrwürdige, goldene Mann, der mit seinem Schwert den eigenen Intimbereich verdeckt aber eine Art kleineren, schlechteren Bruder. Gemeint sind die Razzie Awards, gerne auch als Anti-Oscar bezeichnet. Traditionell werden die Razzies, oder eben auch Goldenen Himbeeren, am Vorabend der Academy Awards an die schlechtesten Filme und Filmemacher des vergangenen Jahres verliehen. 2012 wurde der Preis allerdings zum ersten Mal in seiner Geschichte erst am 1. April verliehen. Als wäre dies nicht schon historisch genug, siegte Quotenblödi Adam Sandler mit der Kömdie „Jack und Jill“ fulminant und konnte in jeder nominierten Kategorie abräumen. Dieses Jahr wird es keinen so klaren Abräumer geben, so vermuten wir zumindest, was allerdings nicht bedeuten soll, dass die Jury der Razzies nicht genug unterdurchschnittliche Auswahl gehabt hätte. Auch letztes Jahr gab es genug schrecklichen Output aus Hollywood, egal ob Navy Seals auf Rettungsmission oder ein kriegerisches Schneewittchen mit chronischem Mimenstillstand. Es gibt wohl genug Filme, die eine Goldene Himbeere verdient entgegennehmen sollten. Deswegen wagen wir einfach mal eine Prognose und sprechen gleichzeitig den Razzie Awards unseren Dank aus, immerhin bietet diese kleine Trophäe, deren Materialwert bei knapp fünf US-Dollar liegt, zumindest eine marginale Existenzberechtigung für diese Machwerke. Die Platzierungen sind hier eigentlich beiläufig, verdient haben sie es alle, Platz 1 ist dabei unser persönlicher Favorit.

Schlechtester Film

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1. „Act of Valor“
2. „Project X“
3. „Der Chaos-Dad“
4. „Bad Sitter“
5. „Battleship“
6. „Breaking Dawn – Part 2“

Schlechtester Schauspieler

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1. Taylor Kitsch („John Carter“) oder („Battleship“)
2. Josh Hutcherson „Die Tribute von Panem“
3. Andy Samberg („Der Chaos-Dad“)
4. Robert Pattinson („Breaking Dawn – Part 2“)
5. Taylor Lautner („Breaking Dawn – Part 2“)

Schlechteste Schauspielerin

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1. Kristen Stewart („Breaking Dawn – Part 2“) oder („Snow White and the Huntsman“)
2. Leighton Meester in („Der Chaos-Dad“)
3. Blake Lively („Savages“)
4. Cleopatra Coleman („Step Up: Miami Heat 3D“)
5. Katie Featherston („Paranormal Activity 4“)

Schlechtestes Leinwandpaar

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1. Adam Sandler und Andy Samberg („Der Chaos-Dad“)
2. Jason Statham und Quan Chang („Safe“)
3. Robert Pattinson und Kristen Stewart („Breaking Dawn – Part 2“)
4. Jack Black/Steve Martin und Owen Wilson („Ein Jahr Vogelfrei“)
5. Thomas, J.B. und Costa („Project X“)

Schlechtester Nebendarsteller

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1. Toby Kebell („Zorn der Titanen“)
2. Adam Sandler („Der Chaos Dad“)
3. Alexander Skarsgård („Battleship“)
4. Chris Hemsworth („Snow White and the Huntsman“)
5. Liam Neeson („Battleship“)

Schlechteste Nebendarstellerin

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1. Maggie Grace („96 Hours – Taken 2“)
2. Dakota Fanning („Breaking Dawn – Part 2“)
3. Rihanna („Battleship“)
4. Kate Beckinsale („Total Recall“)
5. Amber Heard („Rum Diary“)

Schlechteste Neuverfilmung oder Fortsetzung

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1. „Zorn der Titanen“
2. „96 Hours – Taken 2“
3. „Total Recall“

Schlechteste Regie

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1. Peter Berg („Battleship“)
2. Mike McCoy und Scott Waugh („Act of Valor“)
3. David Gordon Green („Bad Sitter“)
4. Jonathan Liebesman („Zorn der Titanen“)
5. Sean Anders und John Morris („Der Chaos-Dad“)

Schlechtestes Drehbuch

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1. „Battleship“
2. „Der Chaos-Dad“
3. „96 Hours – Taken 2“
4. „Act of Valor“
5. „Breaking Dawn – Part 2“