Die große Filmvorschau 2013 Teil 1 – Superhelden, Arnie in Action, die neuesten Arbeiten von ganz großen Regisseuren, und vieles mehr, so sehr freuen wir uns auf das kommende Kinojahr

„2012 wird das Kinojahr überhaupt“ haben vor gut einem Jahr viele
Leute, auch wir, gedacht.Doch wenn man jetzt so ein Resümee zieht, muss man sich doch eingestehen, dass es schon eher durchwachsen war. Wir denken einfach, dass man das vorher immer glaubt. Vorfreude ist ja auch ein wichtiger Bestandteil bei der Liebe zu Filmen. Wenn wir jetzt ein Blick auf die Auflistung der Filme werfen, die 2013 auf uns zu kommen, können wir eigentlich nur mit der Zunge schnalzen. Da wissen wir fast gar nicht, auf welchen Streifen wir uns am meisten freuen sollen. Hoffen wir also einfach mal, dass auf die Vorfreude nicht so oft Enttäuschung folgt, und lasst uns gemeinsam positiv dem Kinojahr 2013 entgegenblicken. Im Folgenden stellen wir euch unsere 50 meisterwarteten Filme des 1. Halbjahres des kommenden Jahres vor. Und auf welche Filme freut ihr euch am meisten?

Platz 50: “Django Unchained” von Quentin Tarantino (Kinostart: 17. Januar)

Warum Tarantinos neuer Film auf dem letzten Platz gelandet ist, dürfte nun einige überraschen. „Django Unchained“ ist sicherlich einer der meisterwarteten Filme des kommenden Jahres, doch haben wir ihn schon gesehen und sind von ihm ganz und gar nicht begeistert. Warum, erfahrt ihr HIER in unserer Kritik.

Platz 49: “Carrie” (Kinostart: 6. Juni)

Für viele gilt Brian De Palmas erste Carrie-Verfilmung als großer Klassiker und sogar als beste King-Adaption überhaupt. Den Kultfaktor von De Palmas Film wird das Remake nicht erreichen, doch es lohnt sich trotzdem genauer hinzusehen. Der Film ist mit Cloë Grace Moretz und Julianne Moore makellos besetzt. Zudem sitzt mit Kimberly Peirce eine Frau auf dem Regie-Stuhl, was der weiblichen Sicht des Stoffes weitaus besser steht als der voyeuristische Blick De Palmas.

Platz 48: “Fast & Furious 6” von Justin Lin (Kinostart: 23. Mai)

Da uns bereits die letzten beiden Ableger des Franchises gut gefallen haben und wieder derselbe Regisseur auf dem Regiestuhl Platz genommen hat, freuen wir uns natürlich auch auf den mittlerweile sechsten Teils die „Fast & Furious“-Reihe, die ihrem Namen inzwischen absolut gerecht wird: Rasendes Tempo ist garantiert.

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Platz 47: “Machete Kills” (Kinostart: 11. April)

Mit „Machete“ hatte Tarantino-Epigone Rodriguez einen großen Erfolg gelandet. Da ist es kein Wunder, dass die Fortsetzung nicht lange auf sich warten lässt. Am 11. April soll man also Danny Trejo wieder in seiner Paraderolle sehen können. Ob Rodriguez an die satirische Breitseite des Vorgängers anknüpfen kann, bleibt dennoch fraglich.

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Platz 46: “Iron Man 3” von Shane Black (Kinostart: 1. Mai)

2008 startete mit „Iron Man“ Marvels weltweite Kino-Offensive für ihr Mammutprojekt „The Avengers“. Regisseur Jon Favreau erschuf mit dem ersten Ausflug des eisernen Rächers grandioses Popcornkino und gab den Marvel-Fans schon mal einen winzigen Vorgeschmack darauf, was sie in den nächsten Jahren erwarten sollte. Nach einem schwächelnden zweiten Teil sind wir nun gespannt, was Shane Black, der neue Mann auf dem Regiestuhl, aus dem Eisernen herauskitzeln kann. Der erste Trailer verspricht auf jeden Fall temporeiches Bombastkino der Extraklasse.

Platz 45: “Stirb Langsam 5 – Ein guter Tag zum Sterben” (Kinostart: 14. Februar)

Keine Sorge, es ist vielmehr ein Hoffnungsschimmer, dass wir einen weiteren gelungenen „Stirb langsam“ sehen werden, der uns dazu bewegt, den Film in die Top 50 zu nehmen. Und wer weiss, vielleicht ist McClane ja vielleicht wirklich für eine Überraschung gut.

Platz 44: “Shootout – Keine Gnade” (Kinostart: 7. März)

Ob „Shootout“ oder „Bullet to the Head“ (so der Originaltitel), die Richtung von Walter Hills konsequentem Action-Thriller ist eine klare: Hier geht es ans Eingemachte. Und mit Action und großen Klappen kennt Walter Hill sich aus, saß er doch auch schon bei „Nur 48 Stunden“ und „Red Heat“ auf dem Regiestuhl. Mit Sylvester Stallone als Auftragskiller Jimmy Bobo, der dank der beiden „Expendables“-Teile wieder dick im Geschäft ist, hat Hill auch ein echtes 80er-Unikat zu bieten. Die Handlung wird wohl niemanden wirklich interessieren, Vergeltung ist mal wieder das Fundament, doch wenn es straight und gnadenlos inszeniert ist, dann können die Fans wieder einmal Beifall klatschen.

Platz 43: “Jack and the Giants” (Kinostart: 14. März)

Nach den „X-Men” und „Superman Returns“ widmet sich Regisseur Bryan Singer einem klassischen, aber nicht minder fantastischen Thema. In „Jack the Giant Slayer“ bringt der Fantasy-Experte das englische Märchen „Jack and the Beanstalk“, hierzulande besser bekannt als „Hans und die Bohnenranke“ auf die große Leinwand. Obwohl Warner Anfang des Jahres den Kinostart vom 15. Juni 2012 auf den 22. März 2013 verschoben hatte, freuen wir uns dennoch auf ein bombastisches Fantasy-Spektakel mit Spitzen-Cast, denn neben Nicholas Hoult, standen auch noch Ewan McGregor, Bill Nighy und Ian McShane vor der Kamera.

Platz 42: “Die fantastische Welt von Oz” von Sam Raimi (Kinostart: 7. März)

Nach dem nostalgischen „Drag Me to Hell“ geht es für Regie-Tausendsassa Raimi wieder ans große Blockbuster-Geschäft und mit nichts anderem als einem Prequel zum Kultklassiker „Der Zauberer von Oz“ will er uns begeistern. Der Trailer überzeugt uns zwar noch nicht so – erinnert uns alles zu sehr an Burtons “Alice im Wunderland – trotzdem ist allein die Besetzung die Vorfreude wert. Wir freuen uns auf James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz und Michelle Williams.

Platz 41: “Excision” (Kinostart: 17. Januar)

Dieser verrückte Horrorfilm lief bereits auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest. Leider haben wir ihn dort verpasst. Sehr schade, denn der Trailer verspricht ein wahrhaft krankes Horrorfeuerwerk, das man nicht so schnell wieder vergisst.

Platz 40: “Oblivion” (Kinostart: 11. April)

Der neue Science-Fiction von Joseph Kosinski (“TRON: Legacy) ist eigentlich ein interessantes Projekt, nur sind wir vom Trailer noch nicht wirklich angetan. Wir hoffen trotzdem auf das Beste.

Platz 39: “After Earth” von M. Night Shyamalan (Kinostart: 13. Juni)

Shyamalan ist für viele einer der schlechtesten Regisseure überhaupt. Wir möchten zwar nicht unbedingt das Gegenteil behaupten, aber zwischen seinen miesen Filmen gibt es doch immer wieder einen recht guten Film. Unter seine Filme, die uns gefallen, dürfte sich demnächst auch „After Earth“ einordnen, denn der Trailer verspricht eine Endzeitvision der Spitzenklasse.

Platz 38: “The We and The I” (Voraussichtlich 1. Halbjahr 2013)

Michel Gondry ist schon ein ganz besonderer Filmemacher. Mit Werken wie „Vergiss mein nicht!“, „The Science of Sleep“ und „Abgedreht“ bewies der geborene Franzose einen prallen Schatz an Kreativität und Gefühl. In „The We and the I“ behandelt der Regisseur das Verhalten von Menschen, die sich in Gruppensituationen vollkommen anders verhalten und erst in Einzelsituationen ihren wahren Charakter offenbaren können. Wenn Gondry seinen Feinsinn und den Ideenreichtum erneut einbringen kann, dann könnte „The We and The I“ durchaus ein interessantes Highlight in der Jahresauswertung werden.

Platz 37: “Immer Ärger mit 40” (Kinostart: 14. März)

„Immer Ärger mit 40“ ist erst der vierte Film des „Beim ersten Mal“-Regisseurs Judd Apatow. Zwar haben uns seine vorhergehenden Arbeiten nicht unbedingt überzeugt, aber der Trailer zu „Immer Ärger mit 40“ verspricht eine der gelungeneren Komödien des nächsten Jahres.

Platz 36: “Cirque du Soleil – Traumwelten” (Kinostart: 7. Februar)

Wenn eine Zirkusshow ins Kino verlegt wird und sich dabei auch noch James Cameron höchstpersönlich um die 3D-Effekte kümmert, dann ist ein optischer Augenschmaus garantiert. Darin geht es um ein Paar, welches sich in der Welt des berühmten Zirkuses verliert.

Platz 35: “Get the Gringo” (Kinostart: 28. Februar)

Mel Gibson ist in Hollywood kein gern gesehener Gast mehr. Mit antisemitischen Äußerungen und einigen Alkoholeskapaden hat sich der einstige Superstar selbst ins Aus geschossen. Jetzt bleibt ihm nur noch eine Wahl: Er muss zur Waffe greifen. Und ja, in Adrian Grunbergs „Get the Gringo“ macht der Australier genau das. Als Krimineller Driver gerät er in die Fänge der mexikanischen Behörden, wird eingebuchtet und muss sich dann, zusammen mit einem Jungen und seiner Mutter, seinen Weg freischießen. Das riecht verdächtig nach cooler Old School-Action und Gibson, egal welchen Ruf er in diesen Tagen auch genießt, ist einfach ein guter Schauspieler.

Platz 34: “The Lords of Salem” von Rob Zombie (Voraussichtlich 1. Halbjahr)

Rob Zombie, der vielleicht größte Horrorvisionär unserer Zeit. Nach „Halloween 2“ und „El Superbeasto“ sind wir gespannt, was er uns als nächstes vorlegt. Krank und ungemein faszinierend zugleich ist schon mal wieder der Trailer, aber von Zombie sind wir ja nichts anderes gewohnt.

Platz 33: “Warm Bodies” (Kinostart: 21. Februar)

Eine Horror-Romantik-Komödie mit Zombies? Wer jetzt an „Shaun of the Dead“ denkt, könnte falscher nicht liegen, denn in „Warm Bodies“ erleben wir eine Zombie-Apokalypse aus der Sicht eines Untoten. Wer immer schon einmal wissen wollte, was die Walker eigentlich machen, wenn sie sich nicht gerade auf Menschenjagd befinden, und was passiert, wenn ein Zombie seine wahre Liebe trifft, der sollte sich „Warm Bodies“ nicht entgehen lassen!

Platz 32: “Take This Waltz” von Sarah Polley (Kinostart: 7. März)

Wir lieben Michelle Williams. Wir können einfach nicht genug von ihr kriegen, weshalb wir uns freuen, dass sie in so vielen Filmen nächstes Jahr zu sehen sein wird, u.a. in Sarah Polleys neuem Werk. Die kanadische Schauspielerin und Regisseurin landete mit ihrem Drama „An ihrer Seite“ einen enormen künstlerischen Erfolg und legt nun ungewöhnlicherweise mit einer typischen romantischen Komödie nach, die allerdings bereits jetzt schon so sehr bezaubernd aussieht.

Platz 31: “Máma” (Kinostart: 18. April)

Dieser von Guillermo Del Toro produzierte Horrofilm ist die Langfilmadaption eines gleichnamigen Kurzfilms. Doch nicht nur die verwilderten Kinder sind hier gruselig, sondern auch Jessica Chastains schwarzgefärbte Haare. In erster Linie verspricht der Trailer einen angenehm klassischen Gruselfilm.

Platz 30: “The Impossible” (Kinostart: 31. Januar)

Juan Antonio Bayona greift mit seinem Familien/Katastrophen-Drama den schrecklichen Tsunami im Jahre 2004 in Thailand auf. Mit Ewan McGregor und Naomi Watts konnte Bayona gestandene Stars für die Hauptrollen des Ehepaares Henry und Maria gewinnen, die eigentlich einen exotischen Urlaub mit ihren drei Kindern genießen wollte und sich plötzlich im schlimmsten Moment ihres Lebens wiederfinden. Auch, oder gerade weil Bayona hier eine wahre Geschichte aufgreift, könnte die Gefahr bestehen, dass der Regisseur sich im Ton vergreift und den Überlebenskampf in ein Pathosdenkmal an den unerschöpflichen Gutmenschen enden lässt. Wir sind dennoch gespannt, gerade weil McGregor und Watts schon im Trailer mit beeindruckender Intensität auftreten.

Platz 29: “World War Z” (Kinostart: 27. Juni)

Im neuen Film „World War Z“ des schweizer Regisseurs Marc Foster („Stay“) bekommen wir es mal wieder mit einer Zombie-Apokalypse zu tun. Aber in diesem Fall ist es nicht eine von diesen austauschbaren Splatterfilmchen, wie sie uns so gut wie jeden Monat entgegengeworfen werden, sondern „World War Z“ kann in erster Linie mit einem ernstzunehmenden Cast Interesse wecken: Brad Pitt, Bryan Cranston, David Morse und Matthew Fox befinden sich im Kampf gegen die Unmengen von Zombies. Mal sehen ob Forster dem Subgenre etwas Neues abgewinnen kann oder ob er letzten Endes Altbekanntes im neuen Gewand aufarbeitet. Beides ist akzeptabel, wenn die Umsetzung stimmt.

Platz 28: “Hitchcock” (Kinostart: 7. Februar)

Anthony Hopkins schlüpft in „Hitchcock“ in die Rolle des legendären Regie-Virtuosen. Das macht uns neugierig, zumal Hopkins dem talentierten Pfundskerl auf dem ersten Blick gar nicht zu ähneln scheint. Doch mit einer guten Maskenbildnerin und ein bisschen guten Willen wird aus Hannibal Lecter plötzlich der Master of Suspense, jedenfalls fast. Wir hoffen auf eine liebevolle Hommage, die uns den Meisterregisseur mal von einer ganz anderen Seite näher bringt.

Platz 27: “Die Monster AG 2: Die Monster Uni” (Kinostart: 20. Juni)

Pixar steht für Qualität. Auch wenn das Studio in den letzten Jahren vermehrt Fortsetzungen ihrer erfolgreichsten Filme in Auftrag gab, konnten diese zumeist qualitativ an ihre Vorgänger anknüpfen. So zählte allein der Abschluss der erfolgreichen „Toy Story“-Reihe mit zu dem Besten, was das Studio jemals produziert hat. Dementsprechend hoffnungsfroh erwarten wir nun auch das Prequel zur „Monster AG“. In „Die Monster Uni“ müssen sich Sulley und Mike durch das stressige Studentenleben an der Monster-Universität schlagen – Wilde Partys und hemmungslose Schreckorgien natürlich inklusive.

Platz 26: “Superman: Man of Steel” von Zack Snyder (Kinostart: 20. Juni)

Wenn man sich den Trailer ansieht, dann könnte man auf den ersten Blick fast meinen, Terrence Malick hat sich einer Comicverfilmung angenommen: Poetische Landschaftaufnahmen, lange Einstellungen und eine sanfter (wenn auch in diesem Fall plagiierter) Score. In Wahrheit sitzt jedoch Kinoästhet Zack Snyder auf dem Regiestuhl und dass sich dieser Mann mit Comics auskennt, hat er mit seiner herausragenden „Watchmen“-Verfilmung bewiesen. In „Man of Steel“ wird die Uhr noch einmal auf null gestellt, wir erleben die Anfänge von Superman aka Clark Kent. Mit Russell Crowe, Amy Adams, Kevin Costner, Diane Lane, Michael Shannon gibt es dazu noch gestandene Nebendarsteller. Mach’s noch einmal, Zack!

HIER geht es zu den Plätzen 1-25.