"Jurassic Park" (USA 1993) Kritik – Nach 65 Millionen Jahren sind sie zurück

„We’ve made living biological attractions so astounding that they’ll capture the imagination of the entire planet.“

null

Das waren noch Zeiten, in denen Popcorn-Kino nicht nur mit größtmöglichem technischen Einsatz, sondern mit ebenso viel Herzblut gemacht wurde. „Jurassic Park“ ist nicht nur irgendein sinnleerer Blockbuster, nein, Steven Spielbergs Dinosaurier-Abenteuer ist eine Ode an den Entdeckergeist, die diesen nicht nur ausleuchtet, sondern ebenfalls mit kritischem Blick gegenübersteht.

Angeführt von einer Riege sympathischer Schauspieler, unter denen selbst die Kinder nicht nervig sind (was ja heutzutage leider zu oft der Fall ist), Das grandiose Schauspielensemble (u.a. Sam Neill, Laura Dern, Jeff Goldblum und Richard Attenborough) garantiert viele Lache, emotions- und spannungsgeladene Momente und gleichermaßen nachdenkliche wie auch actionreiche Momente. Es ist ein Auf und Ab, sehr abwechslungs-, tempo- und ideenreich gestaltet. Bei den Animationen der Dinosaurier sitzt man noch heute fassungslos vor dem Bildschirm und kann nicht glauben, dass „Jurassic Park“ fast 20 Jahre auf dem Buckel hat.

Was soll ich noch erwähnen? Grandiose Effekte, super Schauspieler, ein brillantes Drehbuch und ein legendärer Score aus John Williams Feder, kurz gesagt ein herausragendes Gesamtpaket, welches zwar nur langsam in die Gänge kommt, aber recht bald ein bis heute selten gesehenes Tempo und Timing an den Tag legt.

Warum ich Steven Spielberg zu meinen Lieblingsregisseuren zähle. Dieses Erlebnis ist einer der vielen Gründe. Es ist Kino für die ganze Familie, eine technische Revolution, ebenso tiefgründig wie freude- und spassbringend. Ich heiße euch „Willkommen im Jurassic Park!“