Kurzfilm "Six Shooter" – Der kleine Bruder von "Brügge sehen… und sterben?"

„That isn’t god’s fault, he just can’t be there at everyone’s like!“

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Noch am selben Tag als seine Frau stirbt, reist der hinterbliebene Ehemann Donnelly (Brendan Gleeson) mit dem Zug, wo er einen merkwürdigen Passagier trifft. Das Kind (Ruaidhri Conroy) könnte durchaus gefährlich sein. Die zwei treffen auch auf ein Paar, das ebenfalls an jenem Tag vom Tod besucht wurde. Das Verhalten des Jungen beschwört eine Kette von Ereignissen herauf, die zu einem unausweichlichen Resultat führen…

Martin McDonagh zeigt in seinem 2006 oscarprämierten Kurzfilm wo der Hammer hängt. Er präsentiert uns eine halbe Stunde voll von schwarzem Humor, einprägsamen Szenen und spitzenmäßigem Acting. Dabei schafft er es mühelos die Themen Trauer und Religion sowohl humorvoll als auch emotional miteinander zu verbinden. ‚Six Shooter‘ ist ein einzigartiges Werk, welches bereits damals zeigte, wie groß McDonagh mal sein würde. Seine Großartigkeit hat er später mit seinem Meisterwerk „Brügge sehen… und sterben“ erneut unter Beweis gestellt. Und mit „Six Shooter“ hat er einen der besten Kurzfilme, wenn nicht sogar den Besten, auf die Welt losgelassen. Brendan Gleeson untermauert dabei mal wieder, warum er einer der vielseitigsten Schauspieler aller Zeiten ist.

Sein nächster Streich mit dem Titel „Seven Psychopaths“ ist bereits in Planung.

Bewertung: 10/10 Sternen

Hier die ersten 10 Minuten des Films. Zum Weiterschauen einfach auf Youtube die Fortsetzungen auswählen.