Leonhard und sein Filmgeschmack

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“Your mother ate my dog!“

– Braindead

Bevor ich mich vorstelle, eines vorneweg: Ich weiß nicht wirklich wer sich in diese Unterseiten kleinerer Blogs verirrt und sich wirklich etwas zu den Autoren von kurzweiligen Filmnews und Kritiken durchliest. Diese Autorenseiten sind kaum interessanter als das Impressum und dabei sogar noch von geringerer Bedeutung. Wahrscheinlich wird dieser Text tatsächlich von keiner Menschenhand aufgerufen und sammelt in den nächsten Monaten nur leise Cyberstaub an. Ich kann mir – nachdem ich mich mehrere Wochen vor dem Verfassen dieser Biografie gedrückt und mich dabei immer tiefer mit der Aufgabe des Verfassen einer Biografie und dem Zweck eines solchen Texts beschäftigt habe – nur zwei Arten von Onlinebesuchern vorstellen, welche ein ernsthaftes Interesse an dem Inhalt dieser Autorentexte haben könnten:

  1. Der Filmnerd mit kritischer Haltung. Es handelt sich um einen Besucher eines Filmkritik-Portals (z.B. Cinema Forever), der sich gerne tiefer mit einer Kritik auseinandersetzen würde und zu diesem Zweck den Ursprung der Argumentation ergründen möchte. Er/Sie sucht in diesem Sinne die Autorenseite des Filmblogs seiner/ihrer Wahl auf, um die Qualifikation, die Denkenweise, den Filmgeschmack des zweifelhaften Filmexperten zu überprüfen.
  1. Der konkurrierende Kritiker. Hier geht es um Fachkollegen, die sich im wettbewerbsintensiven Feld der Online-Filmkritik behaupten wollen und hierfür zu oberflächlichen Vergleichen von Lebensläufen und Lieblingsfilmen greifen.

Beide Beobachtungen führen zwangsläufig zu der Schlussfolgerung, dass ich mich wohl verteidigen werden muss. Meine Person, mein Geschmack, mein Schreibstil… alles wird auf dieser Seite unter Verdacht stehen, ohne dass ich je davon erfahren werde. Fangen wir also an.

Zu meinen Qualifikationen: Der Angeklagte ist schon seit über 6 Jahren auf verschiedenen Filmblogs aktiv und hinterlässt dabei eine bemerkenswerte Spur an sorgfältig-geschriebenen Kritiken und Artikeln. Auch Podcasts hat er moderiert und produziert (derzeit: Cinema Update). Zunächst schrieb er für Seiten wie Movieparliament.com auf Englisch. Dann lernte er während eines Praktikums bei FILMSTARTS.DE Patrick (auch Autor bei CF) kennen, mit dem er die Filmkritik-Seite Cinemathreesixty.de gründete. Seitdem schreibt er hauptsächlich auf Deutsch. Er studierte Filmwissenschaft als Bachelor in Oxford und derzeit als Master in Berlin. Er mag Filme.

Zu meinem Geschmack: Meine Autorenkollegen haben hier eine Top-5-Liste ihrer Lieblingsfilme eingefügt und eine besondere Filmszene, also mache ich das auch. So eine Liste ist natürlich komplett abhängig von der Laune und dem Erinnerungsvermögen im Moment des Verfassens der Liste. Aber wir wollen trotzdem Spaß haben.

Leonhards Top 5 Lieblingsfilme lauten wie folgt:

  1. Sunrise: A Song of Two Humans (US 1927, F.W. Murnau)
  2. Blade Runner (US 1982, Ridley Scott)
  3. Ikiru (J 1952, Akira Kurosawa )
  4. Sen to Chihiro no Kamikakushi (J 2001, Hayao Miyazaki)
  5. Brazil (GB 1985, Terry Gilliam)

Und hier noch eine schöne Szene aus Wes Andersons „The Royal Tenenbaums“