Meine Lieblingsfilme 2006 – Das Top 10 Special geht in die fünfte Runde

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Mein Top 10 Special jeden Jahres geht in die fünfte Runde. Heute könnt ihr Filme entdecken, die ihr eventuell im Kinojahr 2006 verpasst habt. Um zu den Kritiken zu gelangen, wie immer einfach auf den Titel klicken.

Platz 10: Lucky # Slevin (8/10 Sternen)

Ein Dialogfeuerwerk in bester Tarantino-Manier, eine ausgeklügelte Geschichte voller spannender Wendungen und ein extrem cooler Bruce Willis sind nur drei Argumente, warum dieser Film ein Muss ist.

Platz 9: München (8/10 Sternen)

Nach einigen von Spielbergs überschätzten Meisterwerken wurde ausgerechnet sein „München“ eher schlecht von den Kritikern und dem Publikum aufgenommen. Warum eigentlich? Grandioser Thriller im Dokumentationsstil. Spielberg war selten besser.

Platz 8: OSS 117 – Der Spion, der sich liebte (8/10 Sternen)

Die französische Antwort auf 007 heißt 117. Verrückte Agentenhatz vom „The Artist“ Dream-Team Hazanavicius, Dujardin und Bejo, welche durch seine politische Späße viele Lacher zu bieten hat. Eine der besten Persiflagen der Filmgeschichte.

Platz 7: Walk the Line (8/10 Sternen)

Allein die Musik ist Grund genug sich dieses Biopic über Johnny Cash anzuschauen. Übertroffen werden die genialen Melodien nur noch von Joaquin Phoenix und Reese Witherspoon, die hier beide zur Höchstform auflaufen.

Platz 6: Departed: Unter Feinden (8/10 Sternen)

Ganz so gut wie das asiatische Original „Infernal Affairs“ ist „Departed“ zwar nicht, dennoch zeigt Scorsese hier mal wieder, warum er zu den besten Regisseuren unserer Zeit gehört.

Platz 5: Brotherhood (9/10 Sternen)

„Der Soldat James Ryan“ war patriotisches Einerlei, dessen Eröffnungsszene allerdings bis heute schockiert. Die Grausamkeit dieser Szene schafft „Brotherhood“ über den ganzen Film zu halten, und das vollkommen ohne Pathos. Einer der stärksten Anti-Kriegsfilme überhaupt.

Platz 4: Exiled (9/10 Sternen)

Hongkong-Action trifft auf Western. Das Resultat ist ein Meisterwerk des Action-Genres.

Platz 3: Casino Royale (9/10 Sternen)

Der beste Bond aller Zeiten? Hier ist er: Nie zuvor wurde das Ego des britischen Agent besser beleuchtet und vertieft.

Platz 2: V wie Vendetta (9/10 Sternen)

Nathalie Portman in ihrer Paraderolle. Dazu ein unglaublich emotionaler Hugo Weaving, der, ohne Mimik benutzen zu dürfen, eine fantastische Figur geschaffen hat.

Platz 1: Children of Men (9/10 Sternen)

Clive Owen zeigt sich hier in seiner besten Rolle, in einem Endzeitszenario, welches so perfekt durchkomponiert ist, dass einem am Ende die Spucke im Hals stecken bleibt. Dazu Julianne Moore und Michael Caine in den Nebenrollen, das ist fast perfektes Kino von Meister Alfonso Cuarón, der bereits mit „Harry Potter und der Gefangene von Azkaban“ einen der besten Fantasy-Filme geschaffen hat.