Meine Lieblingsfilme 2007 – Das Top 10 Special geht in die vierte Runde

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Mein Top 10 Special jeden Jahres geht in die vierte Runde. Heute könnt ihr Filme entdecken, die ihr eventuell im Kinojahr 2007 verpasst habt. Um zu den Kritiken zu gelangen, wie immer einfach auf den Titel klicken.

Platz 10: Pans Labyrinth (8/10 Sternen)

Fantasy trifft auf Kriegsfilm, das Ergebnis ist ein Märchen für Erwachsene, ebenso poetisch wie angsteinflößend. Regisseur Guillermo del Toro war nicht ohne Grund ein Kandidat für den Regiestuhl von “Der Hobbit“.

Platz 9: Blood Diamond (8/10 Sternen)

Leonard DiCaprio in einer seiner besten Rollen, auf der Jagd nach einem Blutdiamanten. Dabei wird er tatkräftig von Jennifer Connelly und Djimon Hounsou unterstützt. Die Inszenierung und das Drehbuch sind absolut herausragend, so dass man im Gesamtpaket ein nachhaltiges, nicht ganz so hollywoodisiertes Drama präsentiert bekommt.

Platz 8: Ratatouille (8/10 Sternen)

„Ratatouille“ lebt von seiner Atmosphäre, seinen Charakteren und seinem Humor und er hat Glück, dass Pixar ihn so herausragend animiert hat, denn dadurch ist dieser Film etwas ganz Besonderes. Zurzeit eine der größten Perlen unter den Animationsfilmen. Und wann schafft man es schon mal, dass eine Ratte als sympathische Hauptfigur durchgeht.

Platz 7: Planet Terror (8/10 Sternen)

Robert Rodriguez Beitrag zum Grindhouse ist Splatter-Kino vom Feinsten, an dessen Detailreichtum man sich nicht satt sehen kann. Die kultigen Darsteller, Dialoge und Effekte lassen einen dieses Werk nicht mehr vergessen. Bei einem Filmabend habe ich bisher nicht nur einmal auf “Planet Terror“ zurückgegriffen, denn er garantiert einfach unglaublich viel Spass.

Platz 6: Letters From Iwo Jima (9/10 Sternen)

Da hat Clint Eastwood einfach mal so einen der besten Kriegsfilme aller Zeiten geschaffen. Aus der Sicht der Japaner erzählt “Letters From Iwo Jima“ vom Kampf zwischen Amerikanern und Japanern um die Insel Iwo Jima, während des zweiten Weltkriegs versteht sich.

Platz 5: Gone Baby Gone (9/10 Sternen)

An dieser Stelle darf man von der Story gar nicht viel verraten. Kurz gesagt: Ben Affleck hat hier ein Crime-Drama aller bester Sahne geschaffen, welches von einem der besten Casts des letzten Jahrzehnts getragen wird.

Platz 4: Prestige – Meister der Magie (9/10 Sternen)

Christian Bale und Hugh Jackman im Kampf um Anerkennung. Beide in ihrer bis Dato besten Rolle, dabei ist der Film bis in die kleinste Nebenrolle famos besetzt und noch beim 100. Mal kann dieser Film Neues bieten. Christopher Nolans bisher größte Errungenschaft.

Platz 3: Tödliche Versprechen (9/10 Sternen)

David Cronenberg nimmt sich der Mafia an. Das geschieht gnadenlos brutal, aber ebenso intelligent. Viggo Mortensen brilliert hier in seiner bis heute besten Rolle. Ich freu mich schon auf eine Fortsetzung.

Platz 2: Abbitte (10/10 Sternen)

Joe Wright hat hier zugleich einen der schönsten und traurigsten Liebesfilme aller Zeiten geschaffen, in dem Keira Knightley ihr Talent voll ausspielen darf. Das berührt ungemein und macht sehr nachdenklich, hat einen der herausragendsten Soundtracks überhaupt zu bieten und ist dabei technisch perfekt umgesetzt. Inzwischen einer meiner Lieblingsfilme.

Platz 1: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford (10/10 Sternen)

Perfektion oder Langeweile? Nicht nur die Kritiker sind hier gespalten. Ich zähle mich zu denjenigen, die diesen Film als “perfekt“ betiteln würden. Brad Pitt und Casey Affleck liefern sich ein Schauspielduell, das man zumindest nie wieder vergessen wird. Dazu die tolle Kamera von Roger Deakins und fertig ist einer der atmosphärischsten Filme aller Zeiten. Trotzdem lässt sich der Film nicht in Worte fassen, man muss ihn einfach erlebt haben.