"Monsters" (GB 2010) Kritik

„I’m going to be a meteorologist, because it’s the only job where I can be wrong every day, and not get fired.“

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„Das ist der schlechteste Film den ich bisher gesehen habe“ meinte jemand eine Reihe hinter uns. Warum das? Hat ihm die Action gefehlt? Nicht genug Monster? Oder doch zu viel Naturverliebtheit und Authenzität? Manche Leute sollten sich einfach mal vorher informieren, bevor sie ins Kino gehen, damit wäre ihnen und uns geholfen! Denn was wir hier für ein Budget von $15.000 präsentiert bekommen, ist ein kleines, fein ausgearbeitetes Art-House-Werk mit toller Atmosphäre und interessantem Setting.

„Monsters“ ist eine Mischung aus Road-Movie und Lovestory verlegt in eine Art „Jurassic Park“-Schauplatz, wobei man die Monster nicht sehr oft zu Gesicht bekommt. Das als Kritikpunkt auszulegen (wie es die meisten tun) halte ich nicht für fair und der Behauptung, die Darsteller würden nicht harmonieren, kann ich auch nicht zustimmen. Ein Tipp hierzu: Man sollte den Film in Original sehen, denn dann wirken die Dialoge sehr natürlich und emotional.

Kritikpunkte wären einerseits die Logiklöcher. Über diese kann ich angesichts des geringen Budgets und da sie im Vergleich zu Mega-Hollywood-Produktionen an einer Hand abzuzählen sind, aber locker hinwegsehen. Andererseits hätte der Film gerne 5-10 Minuten früher ein Ende finden können, denn der Schluss hat den Gesamteindruck leider getrübt.

„Monsters“ ist ein ungewöhnlicher Film, der ein einzigartig fotographiertes Naturschauspiel zu bieten hat. Die Darsteller sind sympathisch und es macht einfach Spass zu sehen, was für ein derart niedriges Budget geboten werden kann. Alle anderen Alieninvasionsstreifen dieses Jahres, wie zum Beispiel „World Invasion: Battle Los Angeles“, schlägt Gareth Edwards Regiedebüt um Längen.

Bewertung: 7,5/10 Sternen