"Keine Sorge, mir geht’s gut" (2006) Kurzkritik

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„Je vais bien ne t’en fais“ erzählt eine außergewöhnliche Geschichte. Gestaltet sich der Anfang noch leicht holprig, so findet der Film gen Ende immer mehr zu seiner Perfektion. Etwas über die Handlung zu erzählen, ohne dabei etwas von ihr zu enthüllen, ist schwierig. Daher möchte ich einfach meine Gedanken mit euch teilen:

Dieser Film ist ein Paradebeispiel für Emotionen, Ernsthaftigkeit, gutes Schauspiel und musikalische Untermalung. Der Titelsong „Lilly“ von Aaron ist eine super Wahl, Mélanie Laurent und Kad Merad glänzen in ihren Rollen und wurden verdienterweise beide mit dem César ausgezeichnet.
Zum Inhalt: Der Film spricht einige ernste Themen der Gegenwart an. Was bedeutet die Familie in unserer modernen Gesellschaft? Ist wahre Liebe und echtes Vertrauen in unserer heutigen Welt noch möglich? Das sind nur zwei von vielen Fragen, welche mich sehr nachdenklich gestimmt haben. Was den Film ganz besonders aus der Masse herausstechen lässt, sind der dramatische Realismus und das geringe Produktionsbudget. Man stellt fest, dass sich hier wirklich jemand Gedanken gemacht hat, und das macht mich glücklich. Es ist selten, dass eine Intention ähnlich konsequent vermittelt wurde. Daher an alle Mitwirkenden einen riesen Applaus!! Den habt ihr euch redlich verdient.

Bewertung: 8/10 Sternen