"The Beach" (2000) Kritik

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„I still believe in paradise. But now at least I know it’s not some place you can look for, ‚cause it’s not where you go. It’s how you feel for a moment in your life when you’re a part of something, and if you find that moment… it lasts forever…“

Mit ‚The Beach‘ brachte Danny Boyle 2000 ein sehr interessantes Thema auf die Leinwand. Der Film hat nur ein Problem, sein schwaches Skript. Nicht bissig genug für eine Satire, zu freundlich für ein Drama und mit zu vielen Klischees garniert. Aber dennoch, durch die spektakuläre Kamera, DiCaprios gewohnt gutes Schauspiel und einen elektrisierenden Soundtrack, gelang Boyle ein packendes Werk über die Flucht aus der Gesellschaft und die Suche nach dem Paradies auf Erden. Gesellschaftskritisch, herausragend bebildert und emotional. Boyle ist ein Trip in eine andere Welt gelungen, der zwar leider nicht frei von Schwächen ist, aber dennoch zwei Stunden zu begeistern weiß und das Publikum zum Nachdenken bringen wird.

Danny Boyle zeigt viel Kreativität, beweist sein gutes Gespür für nachhaltige Themen und schuf mit ‚The Beach‘ eine moderne Parabel. Die Aussage ist zermürbend und schön zugleich: Das Paradies ist eine geistige Verfassung. Das Entscheidende ist der Glaube an uns selbst.

Fazit: Bei weitem nicht so schlecht wie sein Ruf, ist ‚The Beach‘ ein sehr sehenswertes, intelligentes Drama, mit wunderschönen Landschaftsaufnahmen und einem Song, der einem nie wieder aus dem Gedächtnis gehen wird.

Bewertung: 7/10 Sternen