"The Fighter" (USA 2010) Kritik

„I’m the one who’s fighting. Not you, not you, and not you.“

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„The Fighter“ erzählt die wahre Geschichte des aus der Arbeiterklasse stammenden Boxers Micky Ward und beschreibt seinen Weg zum Ruhm. Das zunächst als Info an alle, die meinen, sie müssten die Klischees und den langsamen Erzählfluss kritisieren. Nach einer etwas wirren Einleitung, welche einem nicht ganz munden möchte hatte ich bald verstanden, dass der Einstieg nicht anders umzusetzen war. Dieser Film ist mitten aus dem Leben des Profiboxers gegriffen. Alles bleibt realistisch, sehr bewunderswert finde ich, dass man nicht dazu neigte, den Film zu überdramatisieren. Musik gibt es kaum, sehr zu meiner Freude, nur die wichtigen Stellen werden mit klassischen Songs unterlegt und der Score zum Endkampf ist einfach nur verdammt episch. Alles andere würde niemals funktionieren ohne die herausragend agierenden Darsteller Christian Bale (der Oscar dafür hat er gewonnen), Mark Wahlberg, Amy Adams, usw. Bleiben noch zu loben die tolle Ausstattung und die Kameraführung, welche mich am Leben der Familie Ward und an deren Geschichte aus allernächster Entfernung teilhaben liesen.

Das ist, was ich sehen möchte. Großes Kino, große Darsteller, große Umsetzung! Und keine gekünstelten Emotionen, keine Melodramatik, keinen übertriebenen Erzählstil, keine unnötig pushende Musik. Daher ein riesen Dankeschön an David O. Russell und sein Team!

Bewertung: 8/10 Sternen