"Twister" (1996) Kritik

null

Ab und zu möchte man doch NUR gut unterhalten werden. Da braucht es nicht viel, NUR das Richtige. 1996 jedoch enstand mit diesem Ziel ein ungeahntes Debakel, ohne Zweifel, denn ‚Twister‘ ist nicht nur ein Katastrophenfilm, sondern ein Katastrophenfilm katastrophalen Ausmaßes.

Dumm, laut, schlecht geschauspielert und mit einer Story, die einem die Haare zu Berge stehen lässt, ein typischer amerikanischer Sommer-Blockbuster eben, nur, dass dieser einer der miesesten aller Zeiten ist.
Zugegeben, die Effekte sind super und an einer Stelle musste ich laut lachen („Da fliegt noch ’ne Kuh“ – „Nein, das ist dieselbe von vorhin.“), ansonsten ist der Film aber absolut hirnverbrannt, nervig, unlogisch, witzlos, kurz gesagt: er verursacht Kopfschmerzen!
Die Moral der Geschicht‘: Der Zuschauer bekommt nicht nichts geboten, sondern weniger als nichts. Wenn die Charaktere Dialog führen, sollte man schleunigst die Ohren zuhalten, denn diese sind einfach nur grausam mitanzuhören. Der Film ist eigentlich gerade so unterhaltsam, dass man genug Zeit hat, die haufen Filmfehler zu entdecken. Ich könnte ewig so fortfahren, das Fazit wird jedoch dasselbe bleiben! Ein Film ohne Herz, einer saudämlichen Story, kurzum: Wie Jan de Bont daran versagte, einen sympathischen, locker-witzigen, kurzweiligen Sommer-Blockbuster zu bieten.

Ab in die hinterste Museumskiste mit dem Film, auf dass er nie wieder das Tageslicht erblicken werde!

Bewertung: 1/10 Sterne