Horror

Kritik: Lottergeist Beetlejuice (USA 1988) jetzt in 4K
Horror, Komödie, Kritiken

Kritik: Lottergeist Beetlejuice (USA 1988) jetzt in 4K

Ich habe unzählige Dämonen in mir, überzeugt euch wenn es sein muss! Hört man heute den Namen Tim Burton, dann muss man unweigerlich direkt an seinen Kumpanen und Arbeitskollegen Johnny Depp denken, die sich zusammen von Projekt zu Projekt hangeln und die Herzen der Fans mit ihren liebevollen Filmen beglücken, wenn auch nicht in dem Ausmaß, wie es in den 90er Jahren gang und gäbe war. Da hätten wir großartige Sachen wie "Edward mit den Scherenhänden", "Ed Wood" und "Sleepy Hollow", die allesamt zu den besten Werken in Burtons als auch Depps Schaffen gehören. Auch im neuen Jahrtausend wusste das Duo in Filmen wie "Charlie und die Schokoladenfabrik" oder "Sweeney Todd" vollends zu überzeugen, doch mit den beiden letzten Zusammenarbeiten "Alice im Wunderland" und "Dark Shadows" spaltet...
Gewinnspiel und Kritik: Zombie – Dawn of the Dead (USA 1978) ab dem 29. Oktober wieder im Kino
Gewinnspiele, Horror, Kritiken

Gewinnspiel und Kritik: Zombie – Dawn of the Dead (USA 1978) ab dem 29. Oktober wieder im Kino

Achtung: Dieses Gewinnspiel ist am 27. Oktober 2020 abgelaufen. Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurück. Dieses Halloween wird ein Fest für Horror-Enthusiasten, denn Koch Films bringt George A. Romeros  Zombie - Dawn of the Dead, einen der größten Horrorfilme aller Zeiten, pünktlich am 29. Oktober mit neuer 4K-Abtastung bundesweit in die Kinos. Der Film wird im Argento-Cut gespielt und erscheint pünktlich vor Weihnachten dann ab dem 17. Dezember ebenfalls im Onlineshop von Koch Films auf Blu-ray und DVD. Weiter unten findet ihr unsere Kritik zum Film. Wir verlosen nun zur Neuerscheinung des Horrorklassikers 2x2 Kinokarten (siehe Abbildung). Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, reicht es uns direkt hier unter dem Artikel bis Dienstagabend, den 27. Okt...
Die besten Horrorfilme aller Zeiten von Hitchcock & Co.
Horror, Listen, Specials

Die besten Horrorfilme aller Zeiten von Hitchcock & Co.

Du stöberst gerne durch Best-Of-Listen? Dann hier entlang! Was macht die besten Horrorfilme aller Zeiten aus? Ein echter Horrorfilm lebt unserer Meinung nach von seiner Atmosphäre, von leisen Andeutungen, die sich in den Gedanken der Zuschauer dann Stück für Stück ausbreiten dürfen und dadurch für Angst und Schrecken sorgen, denn, und das weiß jeder gute Drehbuchautor wie Regisseur, nichts ist furchterregender als die Kraft der individuellen Phantasie. Horror definiert sich nicht durch seinen Blutzoll oder seine erdrückende Effekthascherei, echter Horror kommt schleichend durch die Hintertür, anstatt mit der kreischenden Kettensäge durch die Vordertür zu rauschen - auch wenn diese ebenfalls gehörig für Gänsehaut sorgen kann. Wer sich also schon mal gefragt hat, welche Genre-Prunkstücke ...
Kritik: Sisters (USA 1972) – Brian De Palmas Schwestern des Bösen
DVD & Bluray, Horror, Kritiken

Kritik: Sisters (USA 1972) – Brian De Palmas Schwestern des Bösen

Erinnere dich! Grace Collier (Jennifer Salt) beobachtet wie ein Mann in der Wohnung gegenüber bestialisch ermordet wird. Als die Polizei nichts findet bzw. nichts finden will, macht sich Grace selbst auf den Täter zu finden. Bei der Suche stößt sie auf den Fall eines verschwundenen, siamesischen Zwillingspaares. Nicht im Geringsten fällt es leicht das zu glauben, was da auf dem Bildschirm vor sich geht. Selbst wenn man Alfred Hitchcocks Werk in und auswendig kennt und man sogar die Handlung von Sisters - Die Schwestern des Bösen (beinahe) mühelos vorhersehen kann, man glaubt es doch nicht. Schwarzer Engel (1976), Brian de Palmas Durchbruch, mag zwar die stringentere Hitchcock-Hommage sein, aber sie ist auch gefährlich nah am Plagiat. Sisters dagegen zerlegt Hitchcock in seine Einze...
Kritik: Der weiße Hai (USA 1975) – Der Schrecken der Meere jetzt im Mediabook
Abenteuer, DVD & Bluray, Horror, Kritiken

Kritik: Der weiße Hai (USA 1975) – Der Schrecken der Meere jetzt im Mediabook

Sie werden ein größeres Boot brauchen. Fragt man nach den erfolgreichsten Regisseuren aller Zeiten, dann kommt man an einem Namen nicht vorbei: Steven Spielberg. Spielberg war immer ein Qualitätsname, auch wenn diese Qualität sich mehr als nur einmal auf der visuellen Ebene breiter entfachen konnte, als auf der Filmischen. Schaut man sich die Karriere des einstigen Meisterregisseurs an, dann wird man feststellen, dass Spielberg nicht nur einen Hit in einem Jahrzehnt ablieferte, sondern gleich eine ganze Handvoll und war dabei nie nur auf ein Genre spezialisiert, sondern auf mehreren, die er für Groß und Klein dementsprechend inszenierte. Da hätten wir seine Sci-Fi-Filme Unheimliche Begegnung mit dritten Art, E.T. - Der Ausserirdische, A.I. - Künstliche Intelligenz und Minority Repor...
Kritik: The House of the Devil (USA 2009) – Von der suggestiven Kraft der bedrohlichen Ungewissheit
Horror, Kritiken

Kritik: The House of the Devil (USA 2009) – Von der suggestiven Kraft der bedrohlichen Ungewissheit

Eine Gastkritik von Florian Feick Am meisten fürchten wir uns vor den Gefahren, die wir glauben zu spüren, aber nicht sehen können. Deshalb empfinden wir Unbehagen in der Dunkelheit und horchen erschreckt auf, wenn das große unbekannte Haus plötzlich Geräusche von sich zu geben scheint. Ti Wests anachronistischer Genre-Beitrag ist in erster Linie eine nostalgische Erinnerung an das ehrenwerte Terrorkino der 1980er-Jahre. Mit voyeuristischer Lusthaftigkeit und dokumentarischen Grobkorn-Einstellungen zelebriert er seine leichtfüßig inszenierte Exposition, deren hitchcockesker Spannungsbogen genau an den richtigen Stellen mit beidseitigen Ausbrüchen ausgestattet ist. Sein The House of the Devil ist die ehrende Verneigung vor den Tugenden des amerikanischen Horrorfilms und dessen Schöpfern...
Kritik: Border (SE/DK 2018)
Drama, Festivals, Filme, Horror, Komödie, Kritiken, Slider, Specials, Thriller

Kritik: Border (SE/DK 2018)

Gefühlt jährlich steigt aus der Menge an Cannes-Filmen ein Genrefilm empor, über den Publikum und Kritik den Rest des Jahres diskutieren. It Follows war so ein Fall. Ali Abassis Außenseiter-Geschichte Gräns hat das Zeug zum diesjährigen Genreliebling zu werden, was schon allein daran liegt, dass der Film sein Genre, das ich ironischerweise schwerlich konkret benennen könnte, äußerts ernst nimmt. Tina (Eva Melander) sieht anders aus als die anderen. Ihre wulstigen Gesichtszüge erinnern ein wenig an das Vampir-Makeup aus der TV-Serie Buffy. Ihr dementer Vater (Sten Ljunggren) lebt im Pflegeheim. Ihr Zuhause ist ein kleines Haus in den schwedischen Wäldern, das sie sich mit dem Hundetrainer Roland (Jorgen Thorsson) teilt, der nicht wirklich Interesse an ihrem Leben zeigt und seine Hunde re...
Kritik: Mandy (USA 2018) – Nicolas Cage dreht durch
Festivals, Filme, Horror, Kritiken, Science Fiction / Fantasy, Thriller

Kritik: Mandy (USA 2018) – Nicolas Cage dreht durch

That was my favorite shirt! Als Panos Cosmatos mit gekrümmten Rücken und bescheidenem Gestus bei der Cannes-Premiere seines Films Mandy auf die Bühne tritt, fiel es noch schwer, sich auszumalen, was für ein Film einen erwartet. Cosmatos erzählt, dass er damit u.a. den Tod seiner Eltern verarbeiten wollte. Zugegeben, Mandy ist kein leichtfüßiger, fröhlicher Film. Wenn man zudem mit Science-Fiction-, Horrorfilmen, Dungeons and Dragons und Heavy Metal groß geworden ist, werden die Umrisse des Films klarer. Letztendlich war aber niemand wirklich auf Mandy vorbereitet, was sich auf der einen Seite an den zahlreichen Rausläufern während der Vorführung und auf der anderen Seite an den frenetischen Standing Ovations nach dem Film zeigte. 1983, der Holzfäller Red (Nicolas Cage) lebt mit s...
Kritik: The House That Jack Built (DK 2018)
Drama, Festivals, Horror, Krimi, Kritiken, Thriller

Kritik: The House That Jack Built (DK 2018)

You're house is a fine little house, Jack. Lars von Trier kehrt zurück nach Cannes. Vor sieben Jahren sorgte sein scherzhaftes "I'm a Nazi" dafür, dass er, nach seiner Goldenen Palme für Dancer in the Dark im Jahr 2000, auch den Preis als Persona Non Grata entgegen nehmen durfte und somit vom Festival ausgeschlossen wurde. Doch die Schonzeit ist nun vorbei, für Cannes, Lars von Trier und natürlich das Publikum, denn das muss sich diesen Film ja letztendlich ansehen. Gerüchten zufolge wollte Thierry Frémaux The House That Jack Built liebend gern im Wettbewerb zeigen, aber da von Trier keine Pressekonferenz geben wollte und diese anscheinend für die Teilnahme am Wettbewerb Usus ist, lief der Film nun außerhalb des Wettbewerbs. Der Andrang wurde dadurch nicht geringer, galt der Film ...
Kritik: Hereditary – Das Vermächtnis (USA 2018)
Horror, Kritiken

Kritik: Hereditary – Das Vermächtnis (USA 2018)

"You didn't kill her. She isn't gone." Die Pressevorführung von Hereditary – Das Vermächtnis hielt eine Überraschung für die anwesenden Filmkritiker bereit, denn neben dem üblichen Freigetränk stand ein frischgebackener Kuchen im Kinofoyer, in dem ein großer Zettel mit der Aufschrift „Kann Spuren von Nüssen enthalten“ steckte. So recht wollte sich keiner an die wohlig dampfende Köstlichkeit wagen. Kuchen im Vorfeld einer Horrorfilm-Pressevorführung? Irgendetwas konnte da nicht stimmen. Nachdem jedoch die ersten Kollegen probiert hatten und nicht mit Bauchkrämpfen auf der Toilette verschwunden waren, griff ich beherzt zu. Ein gewisses Grundmisstrauen jedoch blieb zurück. Was sollte der Nusskuchen mit dem nun folgenden Screening zu tun haben? Die unappetitliche Antwort darauf sollte i...