Schlagwort: Charlie Sheen

Kritiken

"Charlies Welt – Wirklich nichts ist wirklich" (USA 2012) Kritik – Charlie Sheen und die Schmerzen einer verflossenen Liebe

Autor: Pascal Reis "I don't need some guy in wingtips to tell me I'm suffering!" Der Fall Charlie Sheen wird für die Filmwelt wohl nie ad acta gelegt, dafür ist er einfach zu herausfordernd und populär. Eigentlich hätte man damit rechnen müssen, dass Sheen nach seinem lauten Rauswurf aus der Hit-Sitcom „Two and a Half Men“ keine Angebote mehr an Land ziehen könnte, denn seine privaten Eskapaden konnten nun wirklich nie geheim gehalten werden und die exzessiven Partykatastrophen, angetrieben von Drogen, Alkohol und Prostituierten, die sich seit seinen legendären Ausflügen in die Playboy Villa zutragen, in der Sheen den Pool als leibeigene Spielwiese gebrauchte, wanderten seit jeher breitgrinsend und mit weit geöffneter Hose durch die Medien. Ja, Charlie Sheen ist ein Chaot, der viel zu ...
Kritiken

Klassiker-Tipp der Woche "Platoon" (USA 1986) Kritik – Gefangen in der Hölle

"Wir haben nicht gegen den Feind gekämpft, wir haben gegen uns selbst gekämpft, der Feind war in uns …" Wer könnte besser über das Kriegsgeschehen, seinen Alltag und den Auswirkungen berichten, als jemand, der selber dabei gewesen ist? Niemand. Deswegen lässt sich nun auch leicht ableiten, wer denn am fähigsten wäre, einen Film über einen Krieg zu drehen, ohne sich im übertrieben Vaterlandsstolz und Verfälschungen zu verlaufen. Natürlich jemand, der das ganze Grauen mit eigenen Augen sehen und am eigenen Leib erfahren musste. Und hier stoßen wir auf den Regisseur Oliver Stone. In der Gegenwart ist mit dem einstigen Meister nicht mehr viel los und Filme wie "Wall Street 2" oder "World Trade Center", sollten am besten mit dem Schleier des ewigen Schweigens bedeckt werden. Gehen wir jedoch...