Schlagwort: Danny McBride

Kritik: Halloween (USA 2018)
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Kritik: Halloween (USA 2018)

I have prayed every night that he would escape Pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum von John Carpenters stilbildendem Slasher-Klassiker Halloween - Die Nacht des Grauens hat sich Regisseur David Gordon Green mit seinen Co-Autoren Jeff Fradley und Danny McBride zusammengetan, um die große Horror-Ikone Michael Myers noch einmal auf der Kinoleinwand zu entfesseln. Dabei werden im neuesten Film der Reihe alle anderen Teile des Halloween-Franchise ignoriert. Nur die Ereignisse von John Carpenters Original sind von Bedeutung und hallen als Echo durch eine Gegenwart, die in vielerlei Hinsicht in einem traumatischen Schockzustand gefangen ist. Schon der atmosphärische Vorspann, in dem sich ein zermatschter Halloween-Kürbis zu den dezent modernisierten Klängen von John Carpenters unverkennbar...
Kritik: Alien: Covenant (USA 2017)
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Kritik: Alien: Covenant (USA 2017)

Ich bin dein Schöpfer. Prometheus – Dunkle Zeichen sollte eigentlich das Alien-Franchise wieder gen Himmel heben. Doch viele (vielleicht sogar die meisten) waren vom Prequel enttäuscht. Logikfehler und offene Fragen wurde dem Epos vorgeworfen. Das Regisseur Ridley Scott mit dem Film eines der atmosphärisch stärksten Sci-Fi-Werke der letzten Jahre erschaffen hatte, wurde dagegen oftmals verschwiegen. Nun soll Alien: Covenant diesen Film ausbügeln, weil die Fans ihn nicht mochten. Okay. Sei es drum. Aber was Scott hier erschuf ist ein lustloses Geraffel. Ohne ein wirkliches Gespür für Flair klatscht er und seine Autoren den philosophischen Ansatz von Prometheus – Dunkle Zeichen an den müden Versuch den Horror des ersten Teils zu erzeugen und flanscht obendrauf noch ganz viel Blut, Ge...
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"Das ist das Ende" (USA 2013) Kritik – Apokalypse à la Seth Rogen, James Franco und Co.

Autor: Pascal Reis "Ain't no party, like a no panty party, cause a no panty party don't stop!" Irgendwie wollen sie einfach nicht aus der Filmwelt verschwinden und die verschiedensten Regisseure mit noch so differenten Kunstauffassungen versuchen sich zunehmend mit funkelnden Augen daran. Gemeint sich die filmischen Weltuntergänge, verursacht durch bombastisch zelebrierte Naturkatastrophen oder heimtückische Invasionen extraterrestrischer Lebensformen. Ob man nun an Roland Emmerichs ausufernde Zerstörungswut wie in „Independence Day“ und „2012“ denkt, an Steven Spielbergs „Krieg der Welten“-Interpretation oder das Comic-Spektakel „The Avengers“, der die Kinosäle im letzten Jahr gehörig zum Beben brachte. Die Zeichen stehen in allen Fällen in Richtung Apokalypse, der sich nur ein paar dah...
Kritiken

"30 Minuten oder weniger" (USA 2011) Kritik – Jede Minute ist hier Verschwendung

"Wo kommen die ganzen scheiß Blätter her? Jetzte rate mal?! Von Bäumen!" Nick (Jesse Eisenberg) verdient sich sein Geld als Pizzabote bei einer kleinen Pizzeria die verspricht, alle Pizzen innerhalb von 30 Minuten oder weniger geliefert zu haben. Sollte das nicht passieren, brauchen die Kunden kein Geld bezahlen und dürfen ihre Lieferungen kostenlos genießen. An einem ganz normalen Arbeitstag wird Nick genau dieses Versprechen zum Problem, denn zwei abgedrehte Kleinkriminelle (Danny McBride & Nick Swardson) im Affenkostüm überallen Nick auf seiner Tour und nötigen ihn zu einem Banküberfall, während er eine Bombe, die per Fernzünder zum Explodieren gebracht werden kann, um den Körper geschnallt bekommt. Zusammen mit seinem ehemaligen besten Kumpel, dem indischen Lehrer Chet (Aziz Ansari,...