Schlagwort: David Wnendt

Interviews, Specials

Interview-Blogger-Aktion zu "Feuchtgebiete": CinemaForever und andere Blogs im Gespräch mit Charlotte Roche und David Wnendt

Mit der freundlichen Unterstützung von Pure Online hatten wir, Filmtogo.net, Cellurizon.de, Myofb.de und Wewantmedia.de die einmalige Möglichkeit, Fragen an die "Feuchtgebiete"-Autorin Charlotte Roche und an den "Feuchtgebiete"-Regisseur David Wnendt zu stellen. Die Fragen der einzelnen Blogs und die Antworten der beiden Stars könnt ihr im Folgenden nachlesen. Viel Spass. Zu unserer Kritik zum Film geht es HIER. Fragen an Charlotte Roche Filmtogo.net: Hast du dir damals beim Schreiben des Buches das Ganze schon so bildlich vorstellen können, dass es in deinem Kopf quasi schon ein Film war? Beim Schreiben nicht. Da habe ich mir nur manchmal gedacht: „Oh mein Gott, wenn das veröffentlicht wird.“ Ich kam mir sehr mutig vor. Die Gedanken und das Lachen darüber, dass daraus ein Film we...
Kritiken

"Feuchtgebiete" (D 2013) Kritik – Sperma, Sex und suppende Analfissuren

Autor: Stefan Geisler „Dieses Buch sollte weder gelesen noch verfilmt werden. Das Leben hat doch so viel mehr zu bieten als solch ekelhafte Perversitäten. Wir brauchen Gott!“ 2008 brachte Charlotte Roches literarische Erstveröffentlichung „Feuchtgebiete“ die mediale Welt gehörig in Aufruhr: Sittenwächter sahen (wieder einmal) die jugendliche Moral gefährdet und versuchten den Roman mit aller Macht auf den Index zu befördern und auch sonst wollte jeder mitreden, wenn es um den „Skandal-Roman“ des Jahrzehnts ging. Natürlich ließen all die Querelen die Absatzzahlen letztendlich nur noch weiter in die Höhe schießen und so wanderten allein im Veröffentlichungsjahr über 1,3 Millionen Exemplare des schlüpfrigen Romans über die Ladentheke. Bei solchen Verkaufszahlen war es natürlich nur eine Fra...
Kritiken

"Kriegerin" (DE 2011) Kritik – Neonazismus aus der weiblichen Sichtweise

"Du bist verstrahlt wie all die anderen und der Grund warum unser Land zugrunde geht." Es ist immer wieder erstaunlich, wie verschreckt viele Menschen in der heutigen Zeit reagieren, wenn ein Regisseur ankündigt, in seinem neusten Werk die heutigen Formen des Rassismus zu thematisieren und den Ursprung mit den Folgen zu verknüpfen. Da wird dann unüberhörbar gleich von dem beliebten Begriff „Tabuthemen“ Gebrauch gemacht und im schlimmsten Fall die Ohren auf Durchzug gestellt, weil man entweder nicht zugeben will, dass dieses Thema viel zu brisant und ehrlich ist, oder weil man selber den Blick für die Realität verloren hat und sich einredet, dass diese Form von Rassendiskriminierung, in Verbindung mit der Wiederbelebung der nationalsozialistischen Vorstellungen, einfach unmöglich wäre. ...