Schlagwort: Emily Blunt

Kritik: A Quiet Place (USA 2018)
Filme, Horror, Kritiken

Kritik: A Quiet Place (USA 2018)

We have to protect them. In A Quiet Place ist die Welt zu einer postapokalyptischen Todeszone verkommen, in der schon das kleinste Geräusch, das einen bestimmten Lärmpegel überschreitet, zu einem schnellen Ableben führt. John Krasinski, der in der Vergangenheit als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent tätig war, hat mit diesem Werk seinen ersten Horrorfilm gedreht und doch zeugt sein Debüt innerhalb dieses Genres von einem ausgereiften Verständnis für die Mechanismen des Horrors, die Krasinski regelrecht souverän beherrscht. Der Regisseur, der neben Bryan Woods und Scott Beck auch am Drehbuch des Films mitgeschrieben hat und eine der Hauptrollen spielt, beginnt die Geschichte an Tag 89. Was zuvor geschehen ist, wird dem Zuschauer erst langsam klar, als er eine fünfkö...
Kritik: The Huntsman and The Ice Queen (USA 2016)
Filme, Kritiken

Kritik: The Huntsman and The Ice Queen (USA 2016)

Wir haben einiges zu tun, kleine Schwester Einige Jahre bevor Snow White sich gegen die böse Königin Ravenna auflehnt, dienen Huntsman Eric und die Kriegerin Sara unter der Eiskönigin Freya. Die verlangt von ihren Soldaten, der Liebe abzuschwören, doch Eric und Sara können ihre Gefühle füreinander nicht verleugnen. Als Freya und ihre Schwester Ravenna gemeinsam das Königreich bedrohen, liegt es an Eric und Sara, die Welt vor der Dunkelheit zu retten. Mit „Snow White and the Huntsman“ konnte Universal vor vier Jahren einen profitablen Hit für sich verbuchen. Stolze 396 Millionen US-Dollar erwirtschaftete der Film weltweit an den Kinokassen und verhalf damit modernisierte Märchen, bzw. massentaugliche Interpretationen davon als neuen Blockbuster-Trend zu etablieren - was später von Disne...
Kritiken

"Into the Woods" (USA 2014) Kritik – Ein zweischneidiges Märchenamalgam

Autor: Pascal Reis "I was raised to be charming, not sincere." Nachdem der von Robert Stromberg in Szene gegossene „Maleficent – Die dunkle Fee“ im letzten Jahr ein gar absurd anmutendes Einspielergebnis von über 750 Millionen Dollar zu verzeichnen hatte, wurde mit diesen Zahlen eine Sache überdeutlich verständlich gemacht: Märchen sind nach wie vor en vogue! Aber, so viel Eingeständnis muss an dieser Stelle erlaubt sein, eine gewisse Frischzellenkur ist bei der Handhabung heutzutage nicht gänzlich sinnlos, hat „Maleficent – Die dunkle Fee“ eben auch nicht einfach nur die altbackene Geschichte von Dornröschen heruntergespielt, sondern sein erzählerisches Zentrum auf Malefiz (so wie sie ursprünglich im Deutschen hieß), die böse Fee, gelegt: Mut zum Modifizieren stand also auf der Agenda. ...
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Edge of Tomorrow (AU, USA 2014)

Autor: Sebastian Moitzheim "You're a weapon." Vor ein paar Jahren haben meine damaligen Mitbewohner und ich das 80er-Jahre-Videospiel "Rick Dangerous" entdeckt. Wir hatten eines Abends meinen C64 und den Amiga meines Mitbewohners angeschlossen und im Grunde alle Disketten durchgetestet, die wir hatten. Bei "Rick Dangerous" blieben wir hängen und schworen – im natürlich absolut nüchternen und zurechnungsfähigen Zustand –, den Amiga nicht abzuschalten, bevor wir das Spiel durchgespielt hatten. Der Computer lief für drei Tage und Nächte. "Rick Dangerous" ist eines der notorisch schwersten und frustrierendsten Spiele aller Zeiten. Selbst wenn man die ohnehin schon schwierige und ungelenke Mechanik des Spiels perfekt gemeistert hat, ist es unmöglich, ein Level des Spiels beim ersten Versuch ...
Kritiken

"Der Krieg des Charlie Wilson" (USA 2007) Kritik – Tom Hanks unterstützt Afghanistan

"Welche Strategie verfolgen Sie in Afghanistan?" - "Streng genommen gar keine, aber wir arbeiten daran." Polit-Kino ist an einem Punkt angekommen, der die Zuschauermasse nicht mehr wirklich tangiert. Die Themen sind zu trocken inszeniert, die Schauspieler nicht ansprechend genug und allgemein bekommt man doch alles in den Nachrichten erzählt, was man über die politischen Probleme in aller Welt wissen sollte. Das könnte man durchaus so sehen, aber erstens wäre das eine viel zu oberflächliche Sichtweise und zweitens auch die vollkommen falsche, denn wenn man sich mit einem Thema wirklich beschäftigten will, braucht es schon etwas mehr, als die alltäglichen Nachrichten zu verfolgen und danach wieder den Kopf auf Durchzug zu schalten. Dokumentationen sind natürlich auch immer hilfreich, Ges...
Kritiken

"Fast Verheiratet" (USA 2012) Kritik – Jason Segel fordert zum Lachen

"This is supposed to be exciting. It's your wedding - you only get a few of these!" Bei den zahlreichen Romantik-Komödien, welche jedes Jahr erscheinen, von denen natürlich eine einfallsloser als die andere ist und an denen man dementsprechend immer mehr die Lust verliert – warum soll ich schon wieder einer dieser selbsternannten Lachnummern eine Chance geben? – da muss man schon lange warten, bis man auf etwas erträgliches stößt. Eine romantische Komödie, die in diesem Jahr mal wieder Spaß bringt, ist nun ausgerechnet ein Film mit Jason Segel, den man nach seiner Peinlichkeit "Nie wieder Sex mit der Ex" am allerliebsten meiden möchte. Verlobt sind Victoria und Tom schon lange, nur mit der Heirat mag es nicht so wirklich klappen. Das hat berufliche Gründe, liegt aber auch daran, dass s...