Schlagwort: Familienfilm

Kritik: Elliot, der Drache (USA 2016)
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Kritik: Elliot, der Drache (USA 2016)

I know the forest like the back of my hand. I wouldn't have missed a dragon. Mag sein, dass Elliot, das Schmunzelmonster für viele ein Disney-Meisterwerk ist, doch in den großen Kanon echter Klassiker des Mickey-Mouse-Imperiums gehört der Film von Regisseur Don Chaffrey und Don Bluth aus dem Jahre 1977 dennoch nicht hin. Dafür hatte die Geschichte rund um den Waisenjungen Pete und seinem (Trickfilm-)Drachen dann doch zu wenig Einfluss und Reputation. Das hat Disney, die ja so ziemlich jeden Film aus ihrem Repertoire als Klassiker oder Meisterwerk bezeichnen, jedoch nicht davon abgehalten, mit Elliot, der Drache eine Remake auf die Beine zu stellen und bevor das große Seufzen beginnt, sei bereits an dieser Stelle angemerkt, dass die Neuinterpretation gelungener ist als das Original. ...
Kritik: BFG – Big Friendly Giant (US 2016)
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Kritik: BFG – Big Friendly Giant (US 2016)

I hears your lonely heart, in all the secret whisperings of the world. Seit den 1990er Jahren wurde immer wieder versucht das Kinderbuch Sophiechen und der Riese von Autorenlegende Roald Dahl auf die Leinwand zu bannen. Nach gut 25 Jahren wurde das Projekt jetzt endlich eingetütet, mit Steven Spielberg als Regisseur, der damit nach längerer Zeit zurück  kehrt, in den Dunstkreis der Familienfilme. Dass BFG – Big Friendly Giant dabei bereits im Vorfeld Spielbergs Meilenstein E.T. als Vergleichswerk herhalten musste, überrascht wenig, immerhin adaptierte die 2015 verstorbene Melissa Mathison den Roman zu einem Script, eben jene Drehbuchautorin, die bereits beim langhalsigen Außerirdischen mit dem Leuchtfinger die Feder in den Händen hielt. Darüber hinaus ist BFG – Big Friendly Giant genau...
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"Das wundersame Leben des Timothy Green" (USA 2012) Kritik – Wie man sich ein Kind pflanzt

Autor: Pascal Reis "There's something you need to know about me. I came from the garden. Please don't ask about my leaves." Wenn ein Film unter dem prägnanten Medienkonzern „The Walt Disney Company“ realisiert und veröffentlich wird, dann darf man ohne falsche Mutmaßungen davon ausgesehen, dass man es weniger mit tiefgehender Zwischenmenschlichkeit zu tun bekommt, als mit massenkompatibler Unterhaltungsware. Dagegen spricht per se rein gar nichts, schließlich muss man sich als Filmliebhaber nicht immer in den Abgründen der Arthouse-Fraktion bewegen, sondern darf sich durchaus auf locker-luftige Werke einlassen, die den Zuschauer nicht fordern wollen, sondern die Möglichkeiten des Kinos als abenteuerliches Vergnügen erfahren lassen. Das Problem dieser Filme sind die immer wieder auftrete...
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"Mr. Poppers Pinguine" (USA 2011) Kritik – Jim Carrey bekommt tierischen Zuwachs

"Wir kommen wieder." Im Leben von Tom Popper läuft eigentlich nur sein Job in einer Immobilienfirma wirklich gut und der Weg zum Partner steht ihm so gut wie offen. Familiär sieht es jedoch nicht so prachtvoll aus, denn Tom lebt getrennt von seiner Frau Amanda und seine Kinder sieht er nur noch am Wochenende. Was zur Folge hat, dass die Familie auch nicht unbedingt gute Worte für den Geschäftsmann findet. Dabei ist Tom in Wahrheit nur wie sein Vater, der bei seinen Reisen um die Welt auch nie Zeit für ihn hatte. Als sein Vater jedoch bei einer dieser Expeditionen ums Leben kommt, bekommt Tom ein letztes Geschenk: Einen Pinguin. Glücklich ist Tom darüber natürlich gar nicht, denn sein Luxusappartement wird schnell zum Opfer des quirligen Tieres. Allerdings ist dieser Pinguin nicht der ...