Schlagwort: Geoffrey Rush

Kritiken

"The Best Offer" (IT 2012) Kritik – Die Authentizität der Fälschung

Autor: Florian Feick „What is it like, living with a woman? - It's like taking part in an auction sale: You never know, if yours will be the best offer.“ Der Kunstexperte und Auktionator Virgil Oldman (Geoffrey Rush) ist ein mustergültiger Einzelgänger und Snob. So geht er beispielweise nie ohne ein Paar edle Lederhandschuhe aus dem Haus und hüllt seinen Telefonhörer in weißen Samt, der ihn vor Keimen schützen soll. Seinen einzigen Zugang zur Außenwelt stellen sein guter Freund Billy (Donald Sutherland) und sein Assistent Lambert (Dermot Crowley) dar. Eines Tages erhält er den anonymen Anruf einer seltsamen Frau, die ihn um ein Gutachten der Villa ihrer verstorbenen Eltern bittet. Mysteriöse Vorfalle geschehen, Leben werden auf den Kopf gestellt und schwerwiegende Entscheidungen getroffe...
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"Pirates of the Caribbean – Am Ende der Welt" (USA 2007) Kritik – Hier darf jeder mal Captain sein

"Ich würde sagen, wir gehen dort an Land, füllen unserer Vorräte auf und hinterher können wir uns wieder alle gegenseitig erschießen." 2003 gelang dem tschechisch stämmigen Regisseur Gore Verbinski etwas, an dem sich viele Regisseure die Zähne ausgebissen haben/ hätten und zum Scheitern verdammt gewesen wären. Er belebte das Piraten-Genre in seiner ganzen Pracht wieder und ließ den Mythos in vollen Zügen endlich wieder aufatmen. "Fluch der Karibik" avancierte zum Kinohit und konnte das Geld unhaltbar in die Kassen spülen, verdient, muss man an dieser Stelle sagen. Was durfte also bei einem derartigen Kassenknüller nicht fehlen? Eine Fortsetzung, richtig. Die kam dann auch ganze drei Jahre später in die Kinos, ebenfalls ein riesiger Erfolg, doch die Qualität des Erstlings konnte nicht me...
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"Fluch der Karibik" (USA 2003) Kritik – Johnny Depp torkelt über die Meere

"Ihr werdet diesen Tag nie vergessen, an dem ihr Captain Jack Sparrow beinahe geschnappt hättet." Heutzutage wird der Begriff „Blockbuster“ schon als etwas negatives abgetan. Dabei muss das gar nicht immer der Fall sein, denn wenn man sich auf lockere Unterhaltung eingestellt hat und einfach einen entspannten wie spaßigen Abend in lustiger Runde erleben will, dann ist man mit einem solchen Blockbuster gar nicht falsch bedient. Wer sich nun noch fragt, was sich hinter diesem inzwischen eigentlich allseits bekannten Begriff versteckt, dem sei es noch einmal kurz erklärt: Blockbuster zielen ganz klar in den Bereich der Unterhaltung und des großen Publikums, die sich einen Film anschauen, ohne wirklich nachdenken zu müssen oder sich nach dem Ende des Films schlecht zu fühlen. Ganz einfach ...
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"Candy" (AU 2006) Kritik – Die Reise der Engel

"Es sprach viel für uns. Wir hatten den geheimen Klebstoff gefunden, der alles zusammen hielt. An einem perfekten Ort, zu dem der Lärm nicht vordringen konnte. Unsere Welt war absolut vollkommen." Bei Drogenfilmen liegt die Messlatte in Sachen Qualität inzwischen extrem hoch. Bei Vertretern wie 'Trainspotting', 'Enter the Void' und dem wohl besten Genre-Beitrag 'Requiem for a Dream' von Darren Aronofsky haben es neue Filme mit der gleichen oder ähnlichen Thematik äußerst schwer zu begeistern oder etwas Neues zu bieten. Mit der australischen Drogen-Romanze Candy von 2006 gelang Regisseur Neil Armfield zwar sicher kein Meisterwerk, aber er schaffte einen tragischen und äußerst ernüchternden Blick in die rosige Welt zweier Verlorener. Für die talentierte Malerin Candy und dem Philosophen ...