Schlagwort: Gregory Peck

Kritiken

Klassiker-Tipp der Woche "Wer die Nachtigall stört" (USA 1962) Kritik – Ein Plädoyer für die Toleranz

"Du verstehst einen Menschen erst richtig, wenn du die Dinge oder was es gerade ist, auch mal von seinem Standpunkt aus betrachtest, wenn du mal in seine Haut kriechst und darin herum spazierst." Als Harper Lee im Jahre 1960 seinen Roman "Wer die Nachtigall stört" veröffentlichte, war das Geschrei der Gesellschaft, gerade bei den Konservativen, groß, denn Lee sprach die Missstände dieser Zeit mit einem Ton an, der den Bürgern gar nicht gefallen hat, aus dem Grund, weil sie sich von Harper ertappt fühlten und ihre offensichtlich falschen Denkweisen nicht in schlechtes Licht gerückt werden sollten. Natürlich hätten diese Menschen es mehr als nur verdient, in einem schlechten Licht zu stehen, aber in ihrer blinden Beschränktheit hätte das niemand von ihnen verstanden. Zum Glück gab es auch Me...
Kritiken

Klassiker-Tipp der Woche "Das Omen" (GB/US 1976) Kritik – Die Geburt des Bösen

"Aus dem ewigen Meer steigt er empor, stampft Armeen aus dem Boden hervor." Der Okkultismus konnte in der Filmwelt schon immer seinen ganz eigenen Bereich genießen. Vier Filme gelten dabei heute als absolute Klassiker: Roman Polanskis 'Rosemary's Baby', Willem Friedkins 'Der Exorzist', Nicolas Roegs 'Wenn die Gondeln Trauer tragen' und Richard Donners 'Das Omen', um den es hier auch nun handeln wird. Nachdem sich 'Rosemary's Baby' und 'Wenn die Gondeln Trauer tragen' um das unsichtbare, aber allgegenwärtige Böse kümmerte und 'Der Exorzist' zeigte, wie der Teufel Besitz von einem kleinen Mädchen ergreift, geht Donner 1976 mit 'Das Omen' wieder den Weg des Unklaren und doch so spürbaren Bösen und inszeniert einen der ganz großen Meilensteine des Horror-Genres, der sich seinen Klassiker-St...