Schlagwort: Hommage

Kritiken

"Singapore Sling" (GR 1990) Kritik – Willkommen in der Hölle der familiären Perversionen

Autor: Pascal Reis "Don't leave me now." Seine Spur führt ihn zu einer riesigen Villa, den namenlosen Detektiven, der sich auf die Spur der verschwundenen Laura gemacht hat. Mit einer Kugel in der Schulter ist er jedoch handlungsunfähig und schleppt sich mit Mühe von seinem Auto zur Eingangstür der pompösen Anlage. Ihm wird die Tür von einer jungen Frau geöffnet, die, wie sich kurz vorher herausstellte, Laura zusammen mit ihrer Mutter bestialisch getötet hat. Ein Hobby des familiären Gespanns, die Menschen zu Spielzeugen degradieren und für ihre perversen Gelüste missbrauchen. Nun ist auch der Detektiv in ihren Händen und wird dank einiger Notizen auf den Namen Singapore Sling getauft. Die Tour de force beginnt... Nur wenige Regisseure sind in der Lage mit der Intention kompetent zu arb...
Kritiken

Regisseure im Fokus: Fiese Blutsauger, eine philosophierende Bombe und die fiktive Realität – Vier Werke des John Carpenter

Autor: Pascal Reis "Dark Star" (USA 1973) Die ersten Gehversuche von John Carpenter in der Filmlandschaft lassen sich als durchaus gestandene Schritte betrachten, die gerade durch ihr augenzwinkerndes Auftreten unzählige Debütwerke problemlos in den Schatten stellt. Dabei lässt sich „Dark Star“ in der Genre-Ecke wiederfinden, die neben der unterschwelligen Bedrohung, den Vexierspielen der menschlichen Urängste, dem atmosphärischen Horror, das größte Faszinosum Carpenters darstellte: Die grenzenlose Welt der Science-Fiction, in die Carpenter in den folgenden Jahren mit „Das Ding aus einer anderen Welt“, „Starman“ und in gewisser Weise auch in „Sie leben!“ noch einige Male zurückkehren sollte. Was „Dark Star“ nun aber in erster Linie von der qualitativen Größe unterscheidet – die per se ...