Schlagwort: Kristen Wiig

Kritik: Downsizing (USA 2017)
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Kritik: Downsizing (USA 2017)

Downsizing is about saving yourself. We live like kings. Stell dir vor du wärst 12cm groß. Was würdest du tun? Anhand dieser sicherlich nicht neuen, aber dennoch kreativen und interessanten Prämisse, entwirft Regisseur Alexander Payne eine gesellschaftskritische Tragikomödie, die leider keinem ihrer Bestandteile wirklich gerecht wird. Dieses Werk nennt sich Downsizing und sein Titel ist gleichsam der Name eines wissenschaftlichen Wunders, einer neuartigen Methode, die es erlaubt alles und jeden in eine Miniatur seiner selbst zu verwandeln – mit Ausnahme einiger Fische und Meeresfrüchte. Verkauft wird dieser Durchbruch in der Forschung als Rettung der Menschheit. Klimaerwärmung, Überbevölkerung, Wasser- und Nahrungsknappheit – alle Probleme scheinen wie weggewischt, wenn der Mensch plötz...
Kritik: Ghostbusters (USA 2016)
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Kritik: Ghostbusters (USA 2016)

It smells like burnt baloney and regrets down here. Die Geisterjäger Peter Venkman, Ray Stantz, Egon Spengler und Winston Zeddemore begleiten mich seit meiner Kindheit. „Ghostbusters“ von 1984 war der erste „Grusel“-Film, den ich überhaupt sehen durfte und zählt auch heute noch zu meinen absoluten Lieblingsfilmen. Ebenso hatte die Zeichentrickserie, die nach dem internationalen Erfolg von „Ghostbusters“ vom amerikanischen Kult-Trickfilmstudio Filmation (Filmnation produzierte unter anderem auch „He-Man“ und „Bravestarr“) produziert wurde, jeden Samstagmorgen in meinem Fernseher ein gesichertes Gastspiel. Dementsprechend möchte ich hier auch weniger eine reine Kritik, als mehr einen persönlichen Kommentar zur Neuauflage des Films und zum Rattenschwanz der Probleme schreiben, den die ...
Kritiken

"Das erstaunliche Leben des Walter Mitty" (USA 2013) Kritik – Auf der Suche nach der Quintessenz des Lebens

Autor: Pascal Reis "Beautiful things don't ask for attention." Die Meisten assoziieren mit dem Künstler Ben Stiller wohl eher den mit gerne seichten Zoten jonglierenden, aber eigentlich doch recht sympathischen Pausenclown und gutmütigen Durchschnittstrottel aus der amerikanischen Mittelschicht. Dabei berührt die Qualitätsskala im Schaffen Stillers jede äußere Grenze mit Leichtigkeit und kann mit wirklich großartigen Genre-Vertretern wie beispielsweise „Verrückt nach Mary“ und „Meine Braut, ihr Vater und ich“ glänzen, muss sich aber ebenso genügend verdiente Schelte für seine blamablen Auftritte in Danny DeVitos „Der Appartement-Schreck“ und Barry Levinsons wahrlich grauenhaften „Neid“ gefallen lassen. Doch Ben Stiller weiß sein Glück nicht nur als Schauspieler an mehreren Fronten heraus...