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Kritik: Paterson (USA 2016)
Drama, Filme, Kritiken

Kritik: Paterson (USA 2016)

When you’re a child you learn there are three dimensions: height, width and depth, like a shoebox. Then later you hear there’s a fourth dimension: time. Jim Jarmusch ist ein Meister darin, einfache, alltägliche Routinen aus ihrer einfachen Alltäglichkeit zu erheben. Wir haben es hier schließlich mit einem Filmemacher zu tun, der in Coffee and Cigarettes einen ganzen Film eben diesen zwei Lastern und den zufälligen Gesprächen die darum entstehen gewidmet hat. Seine Figuren legen großen Wert auf Gemütlichkeit, auf gewohnte Abläufe und kleine Rituale. Sollten diese einmal gestört werden, was Jarmusch selten zulässt, so scheint dies plötzlich ein wahrhaft großer Konfliktpunkt zu sein. Es ist dabei seltsam beruhigend, Figuren, wie den Hotelrezeptionisten in Mystery Train, den Taxifahrern...