Schlagwort: Sitcom

Löschen kostet nichts: Wie Netflix & Co. gegen Blackfacing vorgehen
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Löschen kostet nichts: Wie Netflix & Co. gegen Blackfacing vorgehen

Die aktuell grassierende Welle an Löschungen seitens großer Streamingdienste wie Netflix oder Hulu zeigt, wie Schreckensnarrative rechtspopulistischer Strömungen als symbolischer Aktionismus bedient werden, um notwendigen Debatten über Repräsentation, Kunstfreiheit, Eigentum und Antirassismus aus dem Weg zu gehen. Filme und Serien gehören uns nicht (mehr). Sie gehören weder dem Publikum, noch den Autor*innen. Sie gehören internationalen Konzernen, die uns für eine monatliche Abgabe ein volatiles Angebot bereitstellen. Wir schauen, was verfügbar ist, nicht unbedingt, was wir sehen wollen. Und das Angebot ist oftmals so flüchtig, dass ich eigentlich nur mit Freude auf meine, zugegeben nicht günstige, Sammlung aus Blurays und DVDs schauen kann. Würde ich den Kaufwert meiner Sammlung in Sum...
Kritik: Horace and Pete – Episode 1 (USA 2016)
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Kritik: Horace and Pete – Episode 1 (USA 2016)

These aren’t customers, they’re alcoholics. „Sometimes you wanna go where everybody knows your name, and they‘re always glad you came.“ Diese Worte begrüßten über ein Jahrzehnt lang Millionen von Zuschauern zu einer neuen Episode der US-Kult-Sitcom „Cheers“. In der Serie trafen sich nächtlich alle unsere Lieblingsfiguren am Tresen einer Bar, erzählten von ihren Problemen und ließen sich von ihren Freunden aufmuntern. Jedoch würde der berühmte Intro-Songtext wohl auch zu jeder anderen Sitcom passen. Schließlich ist in ihm der wesentliche Reiz dieser Art von Serie kurz zusammengefasst: Immer wieder, zu einer gewohnten Zeit, zu einem vertrauten Ort zurückkehren, um seine ‘Freunde‘ im Fernsehen wieder zu sehen. Sitcoms wirken an schlechten Tagen wie Medizin, es tut einfach gut in eine b...