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Kritik: Spencer (GB/DE 2021) – Kristen Stewart als Lady Di
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Kritik: Spencer (GB/DE 2021) – Kristen Stewart als Lady Di

– gesehen im Rahmen der 78. Internationalen Filmfestspiele von Venedig 2021 – “The thing is Diana, there has to be two of you. The real one and the one they take pictures of.” Mit "Eine Fabel nach einer wahren Tragödie" eröffnet der chilenische Regisseur Pablo Larraín (zuletzt gefeiert für das Reggaeton-Drama Ema) seinen neusten Historienfilm, welcher heute im Wettbewerb der Filmfestspiele von Venedig seine Weltpremiere feierte. Einigen Hype löste Spencer schon vor Wochen und Monaten aus, als bekannt wurde, dass Lady Diana, die tragische Prinzessin von Wales, von Kristen Stewart verkörpert werden würde. Und ebenfalls, als das erste offizielle Foto von Kristen Stewart als Lady Di online gestellt wurde. Doch mit ihrer unglaublichen nuancierten Verkörperung der Prinzessin der Herzen ...
Filmkritiken

"Wie in alten Zeiten" (FR 2013) Kritik – Pierce Brosnan und Emma Thompson reaktivieren die Vergangenheit

Autor: Pascal Reis „Ich hole mir zurück, was mir gehört!“ Nicht nur der stetig aus den Tag und Nacht brodelnden Hollywoodmanufrakturen quellende Verlogenheits- respektive Betroffenheitspomp á la „Wenn ich bleibe“ oder „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ strapazieren das Nervenkostüm eines jeden klardenkenden Zuschauers aufs Ärgste, auch die gerne mal als 'total fetzig' beworbenen Geronto-Komödien haben bereits ähnlich alarmierenden Spuren in der Filmwelt hinterlassen können: „The Best Exotic Marigold Hotel“ und „Last Vegas“ weckten bisweilen noch Interesse aufgrund ihrer guten Besetzungslisten, waren im Endeffekt aber genauso schrecklich entbehrlich, weil sie ältere/alte Menschen eben nicht ganz ungezwungen die Lust am Leben wiederfinden ließen, ohne sie simultan dazu auf den s...
Filmkritiken

"Upside Down" (CA/FR 2012) Kritik – Die Liebe bezwingt die Hürden der Schwerkraft

Autor: Pascal Reis "What if love was stronger than gravity?" Es ist die wohl älteste Liebesgeschichte unserer weltliterarischen Zeitrechnung: William Shakespeares „Romeo & Julia“. Im Jahre 1597 verfasste der renommierte Dramatiker und Lyriker die Tragödie um eine verbotene Liebe, die inmitten zweier verfeindeter Familien ins Unermessliche wächst, aber keine gemeinsame Zukunft genießen darf. Die Geschichte ist weltweit bekannt, nicht zuletzt durch den Umstand, dass sie bereits etliche Male einen Weg in die Kinos gefunden hat – Unvergesslich ist da Baz Luhrmanns exaltierte Modifikation aus dem Jahre 1996, in dem er die Dialoge und die Rahmenhandlung in ein fiktives, aber modernes Verona Beach verlagerte. Ein äußerst mutiger Schritt, der bei den verkrampften Nostalgikern natürlich auf Geg...