Schlagwort: Amber Heard

Kritiken

"Paranoia – Riskantes Spiel" (USA/FR 2013) Kritik – Starbesetzte Industriespionage zum Einschlafen

Autor: Pascal Reis „I'm gonna make you rich.“ Im Keller seiner in Brooklyn lebenden Eltern hat sich Adam Cassidy einen Namen in der florierenden Computerszene gemacht und arbeitete sich durch sein enormes Können zu einem echten Spezialisten – man darf ihn auch als Hacker bezeichnen – in diesem diffizilen Fach hoch. Adam steckt sich hohe Ziele und möchte möglichst viel Geld scheffeln, um dadurch nicht nur für sein eigenes Wohl, sondern auch für das seines Vaters zu sorgen. Seinen Job bei dem Großkonzern Wyatt Corporation setzt Adam aber aufs Spiel, nachdem eine Präsentation nicht nach seinen Vorstellungen verlief und er eine ausufernde Party auf Firmenkosten bezahlte. Nicholas Wyatt, Chief Executive Officer der Wyatt Corporation, setzt Adam dennoch nicht direkt auf die Straße, sondern sch...
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"Machete Kills“ (USA 2013) Kritik – Machete do sequel

Autor: Sebastian Groß "What happen to the world peace?" - "Fuck the world peace." Danny Trejo ist eine coole Sau. Dem bulligen Mexikaner mit dem zerklüfteten Gesicht und dem Schnurrbart, der einen unweigerlich an Pornodarsteller der 1970er Jahre erinnert, ist es gelungen zu einem der Stars des aktuellen B-Films zu werden. Ganz alleine hat er dies jedoch nicht geschafft. Es war Autor, Regisseur und Tarantino-Dauerkumpel Robert Rodriguez, der Trejo immer wieder in seinen Filmen unterbrachte und ihm zumeist Rollen auf den Leib schrieb, die zu dessen ruppiger Präsenz passten. So war es natürlich auch kein Wunder, dass Trejo den Fans der Rodriguez-Filmen in Erinnerung blieb. Mit „Machete“, dessen Entstehung hier jetzt nicht noch einmal durchgenommen werden muss, gelang die Trejomania dann vo...
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"All the Boys Love Mandy Lane" (USA 2006) Kritik – Amber Heard wird zum Objekt der Begierde

"Lass uns einfach Freunde sein." Seitdem Wes Craven im Jahre 1996 mit dem Geniestreich „Scream“ das Slasher-Genre mit einem gewaltigen Knall wieder zum Leben erweckt hatte, kennt der filmische Output in diesem Bereich bis heute keinen Halt mehr und die Versuche, einen derartigen Hit wie einst Craven zu landen, scheitern mit nach wie vor zuverlässiger Regelmäßigkeit. Allgemein muss man mit aller Deutlichkeit sagen, dass der Horrorfilm an sich, einiges von seiner Qualität und Vielschichtigkeit über die seelenlose Jahre verloren hat. Heute zählen nur noch Blut und Gekröse, der Bodycount muss immer wieder getoppt werden und die aufgesetzten Grenzüberschreitungen verlaufen sich in ihrer schieren Maßlosigkeit jenseits von Gut und Böse. Ausnahmen, und dieses Wort muss man heutzutage betonen, b...
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"The Ward" (USA 2010) Kritik – Vom Regen in die Traufe

"Was ist das erste, woran du dich erinnerst?" – "Feuer…" „Halloween – Die Nacht des Grauens“, „The Fog – Der Nebel des Grauens“, „Die Klapperschlange“ und „Das Ding aus einer anderen Welt“. Das sind vier mehr als wichtige Klassiker, die ihren unzerstörbaren Status in der Filmwelt wohl bis in alle Ewigkeit genießen dürfen und das Horror wie Science-Fiction-Genre maßgeblich beeinflussten. Hinter diesen Werken versteckt sich ein Name: John Carpenter. Einst ein Meister mehrerer Fächer, ein Visionär, ein Könner, mit einem inszenatorischen Verständnis, welches den Zuschauer unhaltbar in die Geschichten aufsaugen konnte und wohlig gefangen nahm. Aber es gibt auch die berüchtigten Schattenseiten im Schaffen eines beliebten und angesehenen Filmemachers, die sich in manchen Fällen nur über einen ...
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"Rum Diary" (USA 2011) Kritik – Johnny Depp zwischen Sonne, Alkohol und Langeweile

"Do you smell it? It's the smell of bastards!" Hunter S. Thompson ist der Inbegriff des Gonzo-Journalismus. Unzählige Menschen lagen und liegen dem exzentrischen Journalisten, der sich 2005 mit einem Kopfschuss das Leben nahm, zu Füßen. Thompson zeichnete sich durch seine unverwechselbare Schreibweise und ließ bei seinen Berichten oder Kommentaren die literarischen Ebenen immer ganz eigen verfließen, um sie dann irgendwo zwischen Fiktion und Tatsachenbeschreibung anzusiedeln. Seine Wortkreationen sind genau wie er selbst mehr als nur Kult, vielmehr besitzen sie schon einen gewissen Legendenstatus, auch wenn es natürlich genügend Leute gab, die seine Art, sowohl als Mensch und als Autor, nicht ausstehen konnten. Zu Thompsons besten Freunden zählte Superstar Johnny Depp, der reichlich Zei...