Kritik zu „Memoiren einer Schnecke“: Das Stop-Motion-Highlight jetzt im Heimkino
Kritik von Michael Gasch - erstmals zu lesen am 17. Juli 2025
Ein weiterer Stop-Motion-Hit: Memoiren einer Schnecke von Adam Elliot
Der Stop-Motion-Film gleicht einem leisen Zauber, einem Genre fern der Zeit – unberührt vom Wandel, standhaft im Fluss der Welt. Unberührt, weil es von Innovation in der Filmbranche weitestgehend umgangen wird. Ebenso unberührt, weil die Regisseure dieser Welt dieselben geblieben sind – treue Chronisten eines analogen Kosmos. Nick Park, der Schöpfer von Wallace & Gromit sowie Shaun das Schaf, und Adam Elliot (Harvie Krumpet, Mary & Max – oder: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?) wirken dabei wie Yin und Yang.
Während Park das Verspielte, Geborgene und Heitere umarmt, wendet sich Elliot dem Riss im Alltag zu. Tragikomisch, mi...









