Kritik zu „The Testament of Ann Lee“: Dieser Film spaltet Venedig
Kritik von Michael Gasch - gesehen im Rahmen der 82. Filmfestspiele von Venedig 2025.
Kontrovers: The Testament of Ann Lee von Mona Fastvold
„Gott würfelt nicht“, soll Albert Einstein einst bemerkt haben. Gemeint war die Ablehnung des Zufalls - eine Haltung, die sich dieser Tage auch auf die Filmfestspiele von Venedig übertragen lässt. Denn reiner Zufall war es wohl nicht, dass Regisseurin Mona Fastvold exakt denselben Premierenslot (Sala Darsena um 19:15 Uhr) erhielt, den im Vorjahr ihr Ehemann und kreativer Partner Brady Corbet mit The Brutalist bespielte. Seit über einem Jahrzehnt arbeiten die beiden nun schon zusammen und durchweg alle ihrer jüngsten Werke feierten ihre Weltpremieren in Venedig. Der Umstand, dass Corbets Werk als monumental rezipiert wurde, kommt dem Paar und Fastv...






