Schlagwort: Märchen

Kritiken

"Into the Woods" (USA 2014) Kritik – Ein zweischneidiges Märchenamalgam

Autor: Pascal Reis "I was raised to be charming, not sincere." Nachdem der von Robert Stromberg in Szene gegossene „Maleficent – Die dunkle Fee“ im letzten Jahr ein gar absurd anmutendes Einspielergebnis von über 750 Millionen Dollar zu verzeichnen hatte, wurde mit diesen Zahlen eine Sache überdeutlich verständlich gemacht: Märchen sind nach wie vor en vogue! Aber, so viel Eingeständnis muss an dieser Stelle erlaubt sein, eine gewisse Frischzellenkur ist bei der Handhabung heutzutage nicht gänzlich sinnlos, hat „Maleficent – Die dunkle Fee“ eben auch nicht einfach nur die altbackene Geschichte von Dornröschen heruntergespielt, sondern sein erzählerisches Zentrum auf Malefiz (so wie sie ursprünglich im Deutschen hieß), die böse Fee, gelegt: Mut zum Modifizieren stand also auf der Agenda. ...
Kritiken

"E.T." (USA 1982) Kritik – Ein kleiner Außerirdischer mit ganz viel Herz

"E.T. nach Hause telefonieren." Fünf Anläufe hatte es für Spielberg gebraucht, bis er mit 'Der Weiße Hai' nach den Filmen 'Night Gallery', 'Duell', 'Das Haus des Bösen' und 'Sugarland Express' einen riesigen Hit landen konnte. Dieser Einschlag war dafür aber umso mächtiger, denn sein Tier-Horror wurde nicht nur zu einem der erfolgreichsten Filme der 70er Jahre, sondern einer der größten und prägendsten Erfolge der Filmgeschichte, mit dem so keiner gerechnet hat. Zwei Jahre nach seinem Megahit kam Spielberg mit 'Unheimliche Begegnung der dritten Art' wieder, in dem er erneut mit Richard Dreyfuss zusammenarbeitete und uns ein neues Bild von Aliens gab, indem er sie nicht nur als Feinde darstellte, sondern als freundliche Spezies aus einer fremden Welt. Spielbergs Stärke ließ sich so langs...
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"Snow White and the Huntsman" (USA 2012) Kritik – Kristen Stewart als Schneewittchen: Ob das gut geht?

“You have eyes huntsman, but you can not see! She is the One! I see an end to darkness!” Nach unzähligen Verfilmungen, darunter wohl die bekannteste Disneys „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ aus dem Jahr 1937, sollte es auch 2012 wieder so weit sein: Die Zwergen-Freundin findet den Weg zurück auf die große Leinwand. Und dieses Jahr entschieden sich gleich zwei Studios dazu, Schneewittchen in ein neues Gewand zu stecken. Tarsem Singh bescherte dem Publikum bereits mit „Spieglein Spieglein – Die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" ein kunterbuntes, kurzweiliges Abenteuer mit viel Humor. Weniger gelungen ist nun „Snow White and the Huntsman“, ein über zwei Stunden andauerndes Ärgernis, dem es fast gänzlich an Einfallsreichtum und herzerwärmenden Momenten fehlt… und eine mitr...