Schlagwort: Rodrigo Cortés

Kritiken

"Red Lights" (ES, USA 2012) Kritik – Hokus-Pokus mit Robert De Niro

"There are two kinds of people out there with a special gift. The ones who really think they have some kind of power and the other guys who think we can't figure them out. They're both wrong." Seit jeher ist der Mensch vom Paranormalen fasziniert. Poltergeister und andere Spukaktivitäten, Hellseher, Stigmata und selbst solche banalen Dinge wie eingebrannte Jesus-Abbilder auf Toastbrotscheiben füllen immer wieder die Seiten in einschlägigen Klatschblättern. Klar, dass das Interesse der Menschen an dem (bisher noch) Unerklärlichen auch immer wieder Schwindler und Scharlatane anzieht, die letzten Endes nur daran interessiert sind, naiven Gutmenschen das schwer verdiente Geld aus der Tasche zu „zaubern“. Doch man lässt sich gern hinters Licht führen, das beweist nicht zuletzt der Erfolg des...
Kritiken

"Buried" (ES 2010) Kritik – Ein Film zum Vergraben

"Sie müssen mir helfen, ich kriege keine Luft mehr!" Frischer Wind muss ins Kino! Irgendwie denkt man sich immer öfter, alles schon mal woanders gesehen zu haben. Der spanische Regisseur Rodrigo Cortés hatte mit dem Thriller 'Buried' von 2010 die Chance etwas Neues zu bieten, verliert sich aber leider in Langweile und Emotionslosigkeit. Visuell gibt es gar nichts zu meckern. Die Bilder aus dem Sarg sind schön grob, dicht und authentisch. Kameramann Eduard Grau ist jedoch nicht nur einmal viel zu nah an Reynolds und sorgt, trotz des kleinen Raums, gelegentlich dafür, dass man die Übersicht verliert. Der Soundtrack von Victor Reyes bietet nichts Besonderes, sie soll eben den Nervenkitzel der schrecklichen Lage unterstreichen. Den gewünschten Nervenkitzel bekommt man nur leider nie zu spü...