Lieblingsregisseure N°1 "Joel & Ethan Coen"

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Wie wäre es mit einem chilligen Dialog am Morgen, etwas zum Nachdenken am frühen Nachmittag oder etwas absolut schwarz-humoriges für die späte Stund‘. Die Coen Brüder wissen für jeden Augenblick des Lebens die passenden Sätze zu finden. Das macht sie nicht nur zu den Regisseuren, die sich, trotz ihrer abgefahrenen Geschichten, am innigsten mit dem Leben auseinandersetzen, sondern sie schaffen dadurch dermaßen einzigartig emotionale, nachdenkliche und lustige Momente, wie nur wenige andere Regisseure.

Poesie, geschichtliche Anspielungen und massenhaft Doppeldeutigkeiten. Genug weitere Gründe gibt es, ihre Filme lieben zu müssen. Ihr unvergängliche Erzählweise, ihre traumhaften Kulissen und Aufnahmen oder ihre wunderbaren Charaktere. John Turturro als Drehbuchautor, der in Hollywood zu Grunde geht, Frances McDormand als schwangerer Cop, Javier Bardem als einer der genialsten Serienkiller, Gabriel Byrne als Mafiosi, der sein Herz verloren hat, George Clooney auf seiner Odyssee oder Jeff Bridges als Fett-Cogburn. Skurril, dramatisch, schicksalhaft, lebensnah, reich an Humor und Zitaten, ich könnte hiermit ewig fortfahren, und auch wenn die Filme der Gebrüder nicht jedermanns Geschmack treffen, sind sie durch und durch einzigartig und zeitlos. Deswegen verehre ich sie, deswegen sind sie unsterblich, deswegen sind sie meine Lieblingsregisseure und deswegen freue ich mich tierisch auf jedes ihrer neuen Werke.

Jetzt werden sich einige denken, warum der Dude keine Erwähnung gefunden hat. Ganz einfach, ich wollte mir eines der lustigsten Zitate für’s Ende aufheben!

„You’re Mr. Lebowski?“ – „I’m the Dude, so that’s what you call me. Or maybe His Dudeness, or Duder, or El Duderino if you’re not into the whole brevity thing.“