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Kritik zu „Wie ein wilder Stier“: Der beste Boxerfilm neu in 4K
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Kritik zu „Wie ein wilder Stier“: Der beste Boxerfilm neu in 4K

Kritik von Marc Trappendreher Der beste Boxerfilm aller Zeiten – Martin Scorseses Wie ein wilder Stier erstmals auf 4K Blu-ray Ein Boxring ist ein seltsamer Ort. Er ist Bühne und Schlachthaus zugleich, ein Raum, in dem jede Bewegung beobachtet wird und jeder Treffer ein Gewaltakt ist. Schweiß, Blut und Blitzlicht verschmelzen zu einem Schauspiel, dessen Brutalität sich nicht allein in den Schlägen offenbart, sondern in den Gesichtern der Menschen, die sie austeilen und ertragen. Martin Scorseses Wie ein wilder Stier (Raging Bull, 1980) beginnt genau dort, wo andere Boxerfilme enden: nicht mit dem Triumph eines Helden, sondern mit der Einsamkeit eines Mannes, der sich längst selbst zum härtesten Gegner geworden ist. Mehr als vier Jahrzehnte nach seiner Premiere erscheint dieses außergew...
Kritik zu „Cruising“: Erstmals restauriert in der originalen Kinoversion
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Kritik zu „Cruising“: Erstmals restauriert in der originalen Kinoversion

Kritik von Marc Trappendreher Erstmals restauriert auf Blu-ray in der originalen Kinofassung - William Friedkins Cruising Es gibt Filme, deren Geschichte nicht mit dem Abspann endet. Sie verändern sich mit jeder Generation, mit jedem neuen Blick, mit jeder gesellschaftlichen Verschiebung. Was einst als Provokation galt, wird Jahrzehnte später zum Zeitdokument. Was zunächst als Skandal in Erinnerung blieb, offenbart sich nach und nach als vielschichtige Momentaufnahme einer Epoche, deren Widersprüche sich im Kino mit besonderer Intensität eingeschrieben haben. William Friedkins Cruising gehört zu diesen seltenen Werken. Kaum ein anderer amerikanischer Studiofilm der 1980er wurde derart heftig diskutiert, bekämpft, missverstanden und schließlich wiederentdeckt. Heute erscheint der Thrill...
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Kritik: Black Out – Anatomie einer Leidenschaft (GB 1980)

"Don't use ever that word love again!" Die Amerikanerin Milena (Theresa Russell) trifft auf den Wiener Psychoanalytiker Alex Linden (Art Garfunkel). Beide steigern in eine obsessive Amour Fou, an deren Ende Inspektor Netusil (Harvey Keitel) ein Verbrechen aufzuklären hat. "A sick film made by sick people for sick people." Was auf den ersten Blick, wie ein Filmzitat anmutet, war in Wahrheit der Satz eines Produzenten nachdem er Nicolas Roegs „Bad Timing“ gesehen hatte. Leider war das erst der Anfang. Der Schock der britischen Verleihfirma war ebenfalls groß, so groß, dass sie sich kurzerhand dazu entschlossen auf ihr Logo in den Kinokopien zu verzichten. Auch das Publikum wollte den Film nicht sehen und unter den Kritikern hielten sich Verriss und Belobigung die Waage. Ein Kritiker rühm...