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Netflix-Kritik: Roma (MX/US 2018)
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Netflix-Kritik: Roma (MX/US 2018)

Wow, wow, wow! Es ist zwar schon längst kein Geheimnis mehr, dass Alfonso Cuarón, der mit Y Tu Mamá También, Children of Men, Harry Potter und der Gefangene von Askaban und zuletzt Gravity, (auch wenn ich bei letzterem, trotz aller technischer Qualitäten, nach wie vor nicht die allgemeine Euphorie teile) sich in der Kinolandschaft als einer der versiertesten Filmemacher unserer Zeit einen Namen gemacht hat. Fünf Jahre nach Gravity meldet sich der mexikanische Regisseur nun mit seinem bisher persönlichsten Film zurück: Roma. Und dieser ist ein intimes, in alle Belangen meisterhaftes Epos, welches bedenkenlos mit großen Schwarz-Weiß -Klassikern der Filmgeschichte wie Luchino Viscontis Rocco und seine Brüder, Federico Fellinis Achteinhalb, Francois Truffauts Sie küssten und sie schlugen ihn...
Kritiken

"Gravity" (USA 2013) Kritik – Im Weltall hört dich niemand schreien

Autor: Jan Görner „I hate space.“ Nicht erst seit gestern beschweren sich Filmfreunde darüber, dass Trailer immer häufiger nicht nur ihren Film bewerben, sondern ganze Handlungselemente vorwegnehmen. Wozu sollte man das fertige Produkt anschauen, wenn doch die ganzen coolen Szenen doch schon im zweiminütigen Werbefilmchen verbraten wurden. Im Falle von Alfonso Cuaróns Weltraumerfahrung „Gravity“ habe ich, obwohl ich mich nicht auf den Hype einlassen wollte, tunlichst alle möglichen Spoiler vermieden. Doch ganz gleich, ob man nur die Vorschau kennt oder die gesamte Story, einen Begriff davon, was einem bevorsteht, hat man dennoch nicht. Um bei der Montage eines neuartigen Bildsensors am Hubble-Weltraumteleskop zu assistieren, befindet sich die Medizintechnikerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bu...