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Kritik: The Suicide Squad (USA 2021)
Action, Im Kino, Kritiken

Kritik: The Suicide Squad (USA 2021)

Eine Gastkritik von Jan Benz Vor ziemlich genau drei Jahren sorgte der spektakuläre Studiowechsel von Regisseur James Gunn für einige Aufregung. Nachdem ihn Disney nach zwei äußerst erfolgreichen Guardians of the Galaxy-Filmen wegen zehn Jahre alten, kontroversen Tweets vor die Tür setzte, schlug das konkurrierende Comiclabel von DC nur wenige Monate später zu und verpflichtete den Publikumsliebling für die Fortsetzung bzw. das Reboot der fehlgeschlagenen Verfilmung von Suicide Squad. Zwar hat der Mäusekonzern seine Entscheidung längst rückgängig gemacht und James Gunn übernimmt bei Guardians of the Galaxy Vol. 3 erneut das Zepter, bevor es soweit ist, kommt allerdings erst einmal Gunns DC-Ausflug in die Kinos. Dieser kümmert sich nicht sonderlich darum, die Schwächen seines V...
Kritiken

"Guardians of the Galaxy": (USA 2014) Kritik – Mit ausgestrecktem Mittelfinger gegen den Superhelden-Einheitsbrei

Autor: Stefan Geisler "I am Groot." Als bekannt wurde, dass Disney im Zuge der Marvel-„Phase 2“ die Guardians of the Galaxy auf die Leinwand bringen würde, war das Erstaunen groß. Außer Hardcore-Comic-Nerds hatte bis dato wohl kaum einer von diesen durchgeknallten Weltraum-Kopfgeldjägern gehört. Was versprach sich ein profitorientiertes Unternehmen wie Disney davon, diesen absoluten No-Names einen eigenen Film zu spendieren? Mit James Gunn („Super – Shut Up Crime!“) wurde zudem ein radikaler Indie-Filmemacher sowohl für die Ausarbeitung des Drehbuchs, als auch für den Regieposten verpflichtet, der auf den ersten Blick so gar nicht in das eng gestrickte Disney-Korsett passen wollte, schließlich waren dessen bisherige Arbeiten weder besonders massentauglich, noch konnten sie an den Kinoka...