Schlagwort: Sandra Bullock

Heimkino-Kritik: Ocean’s 8 (USA 2018)
Filme, Heimkino, Komödie, Krimi, Kritiken

Heimkino-Kritik: Ocean’s 8 (USA 2018)

Taylor Swift? Can't we just go to this? Do we have to steal stuff? In Ocean's 8, der ursprünglich als Reboot der Ocean's-Trilogie von Regisseur Steven Soderbergh angekündigt wurde, letztendlich aber doch eher Spin-off oder gar Sequel ist, wird sich mit der Vergangenheit nicht allzu lange aufgehalten. Nachdem Danny Oceans Schwester Debbie direkt zu Beginn des Films nach einer 5-jährigen Haftstrafe aus dem Gefängnis entlassen wird, begibt sie sich zum Grab ihres Bruders. Wie die Inschrift verrät, ist der offenbar im Jahr 2018 verstorben, doch so wirklich mag der Zuschauer nicht an dessen Tod glauben. Eine überraschende Rückkehr, die den Tod des Meisterdiebs nur als einen weiteren seiner geschickten Tricks entlarvt, bleibt allerdings aus. Stattdessen blickt Debbie Ocean, die ihrem Brud...
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"Gravity" (USA 2013) Kritik – Im Weltall hört dich niemand schreien

Autor: Jan Görner „I hate space.“ Nicht erst seit gestern beschweren sich Filmfreunde darüber, dass Trailer immer häufiger nicht nur ihren Film bewerben, sondern ganze Handlungselemente vorwegnehmen. Wozu sollte man das fertige Produkt anschauen, wenn doch die ganzen coolen Szenen doch schon im zweiminütigen Werbefilmchen verbraten wurden. Im Falle von Alfonso Cuaróns Weltraumerfahrung „Gravity“ habe ich, obwohl ich mich nicht auf den Hype einlassen wollte, tunlichst alle möglichen Spoiler vermieden. Doch ganz gleich, ob man nur die Vorschau kennt oder die gesamte Story, einen Begriff davon, was einem bevorsteht, hat man dennoch nicht. Um bei der Montage eines neuartigen Bildsensors am Hubble-Weltraumteleskop zu assistieren, befindet sich die Medizintechnikerin Dr. Ryan Stone (Sandra Bu...
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"L.A. Crash" (USA 2004) Kritik – Kitsch, Klischees und Verlogenheit

"Du brauchst dich doch nur mal umzusehen. Du findest nirgendwo 'ne hellere, sichere und besser beleuchtete Straße als hier, aber die weiße Frau da sieht zwei Schwarze, die die Straße runterschländern und ohne weiteres an der Uni studieren könnten und was ist? Sie kriegt Panik." Mit seinem Debütfilm 'Red Hot' aus dem Jahr 1993, riss Paul Haggis so rein gar nichts. Auch als Drehbuchautor konnte er sich zuvor nicht in den Vordergrund rücken. Doch seine Zeit sollte noch kommen. Und so segelte 2005 auch die erste Oscar Nominierung fürs Drehbuch von 'Million Dollar Baby' ins Haus. Das wäre der verdiente Oscar gewesen. Bei der Oscar Verleihung 2006 ging die persönliche Erfolgsserie aber weiter. Für sein Episoden-Drama 'L.A. Crash' konnte Haggis nicht nur den Oscar für das beste Drehbuch einste...
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"Extrem laut und unglaublich nah" (USA 2011) Kritik – Aufgeblasene Gefühle ohne Ende

"Nur Menschen können Tränen weinen, wussten Sie das?" Jeder der den 11. September miterlebt hat, und wenn es nur am Fernsehbildschirm war, wird diese furchtbaren Bilder niemals vergessen. Nicht nur Amerika, sondern die ganze Welt stand still. Tausende fanden ihr Ende in den flammenden Trümmern. Auch über 10 Jahre später ist der Schmerz noch tief in den Menschen verankert, vor allem bei denen, die Angehörige dabei verloren haben. Stephan Daldrys Romanverfilmung 'Extrem laut und unglaublich nah' aus dem Jahr 2011 nimmt den Anschlag auf das World Trade Center als Rahmenhandlung und verliert sich in seiner eigentlichen Story in aufdringlicher Rührseligkeit und aufgeblasenen Gefühlen. Optisch gibt es hier jedoch keinerlei Aussetzer oder Mängel. Kameramann Chris Menges fängt in warmen Hochgl...