Schlagwort: Stanley Tucci

Kritik: Transformers 5: The Last Knight (USA 2017)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Transformers 5: The Last Knight (USA 2017)

This is the Watch who killed Hitler. Nein, Transformers: The Last Knight ist kein guter Film und bleibt damit seinen Vorgängern treu. Damit könnte der Text hier bereits beendet sein, denn die Kritikpunkte der Reihe haben sich seit dem allerersten Teil nicht sonderlich verändert und irgendwie wirkt das Mosern, verbale Zerfetzen und Anprangern fast schon genau so inspirationslos wie die Transformers-Filme selbst. Sowieso haben die Filme und Kritiken viel gemeinsam. Beide sind oftmals viel zu lang, wiederholen immer wieder die gleichen Phrasen, ergötzen sich an großen Bildern, bzw. Worten, und während bei den Transformers in unüberschaubaren Actionszenen Metall und Partikel aufeinander prallen, sind es bei den Rezensionen die Adjektive, die versuchen zu beschreiben wie misslungen das Ganze...
Kritik: Spotlight (USA 2015)
Filme, Heimkino, Kritiken

Kritik: Spotlight (USA 2015)

It could've been you, it could've been me, it could've been any of us. Der Journalismus ist eine wichtige Waffe! Das ist vielen Menschen vollkommen bewusst, nicht ohne Grund werden jedes Jahr aufs Neue Journalisten und Schreiberlinge, die öffentlich ihre Meinung kundtun wollen, zum Schweigen gebracht. Wie wichtig es ist, dass es immer Menschen gibt, die über Missstände oder Ungerechtigkeiten aufklären und berichten, zeigt uns Thomas McCarthys (Cobbler) Thriller Spotlight. Das gleichnamige Team der amerikanischen Tageszeitung Boston Globe deckte im Jahr 2001 die Missbrauchsfälle der katholischen Kirche an kleinen Kindern auf und machte eine breite Masse auf diesen unfassbaren Missstand aufmerksam. Nicht umsonst wurde das Team um Chefredakteur Walter Robinson im darauffolgenden Jahr m...
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"Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 1" (USA 2014) Kritik – Das Gesicht der Revolution

Autor: Pascal Reis „If we burn, you burn with us!“ Am Firmament tut er sich auf, wie ein Funken, der einem Feuerstein vergeht, der Hoffnungsschimmer, der leise säuselt, aber doch klar vernehmbar bleibt: Vielleicht findet die „Die Tribute von Panem“-Reihe nun doch noch in eine kinematographische Spur, die einem erwachsenen, einem weniger an Poster-Boy-&-Girl-Attitüden gelegenen Publikum durchaus gefällt. Nachdem „Die Tribute von Panem – The Hunger Games“ (2012) und „Die Tribute von Panem – Catching Fire (2013) zwar kommerziell die Kinokassen zum Zerbersten brachten und somit den florierenden Trend der Young-Adult-Dystopien durch ihren immensen Erfolg ebenfalls in den Lichtspielhäusern dieser Welt etablierte (Epigonale Frustration: „Seelen“, „Divergent – Die Bestimmung“, „Hüter der Erinner...
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„Percy Jackson 2: Im Bann des Zyklopen“ (USA 2013) Kritik – Auge zu und durch

Autor: Jan Görner „We will resurrect Kronos then Olympians will know death.“ Sequel, Branding, Franchise. Das ist das Mantra in Hollywood dieser Tage. Mehr noch als früher werden Produktionen vom Start weg als Mehrteiler ausgelegt. Einen Plan B scheint man in der Traumfabrik auch gar nicht mehr zu haben. So gesellte sich zuletzt der Kassenflop „Lone Ranger“ bei Disney mit „Duell der Magier“, „Prince of Persia“ und „John Carter“ in die stattliche Ahnengalerie verpfuschter Reihenstarts. Und trotzdem ist abzusehen, dass Studios weiterhin auf Verfilmungen bereits als „Marken“ etablierter Stoffe setzen werden. Auftritt „Percy Jackson“. Vor drei Jahren startete der erste Teil, um bei voller Fahrt auf den „Harry Potter“-Zug aufzuspringen. Der Erfolg war moderat. Dennoch versucht man nach der Ki...
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"Jack and the Giants" (USA 2013) Kritik – Mit Nicholas Hoult auf Riesenjagd

Autor: Stefan Geisler "Fee Fi Fo Fum. Ask not whence the thunder comes. For between Heaven and Earth is a perilous place. Home to a fearsome giant race." Stolze 200 Millionen US-Dollar hat Bryan Singers neustes Werk „Jack and the Giants“ gekostet, eine ansehnliche Summe, vor allem wenn in Betracht zieht, dass das Projekt von Anfang an unter keinem guten Stern stand. So musste nicht nur Regisseur D. J. Caruso („Disturbia“) den Stuhl für Bryan Singer räumen, der dann auch gleich das Drehbuch einer gründlichen Generalüberholung unterziehen ließ, sondern auch der geplante Starttermin (15. Juni 2012) wurde um ganze neun Monate nach hinten verschoben. Ein drastischer Schritt, der in Fachkreisen als schlechtes Omen gilt und natürlich in erster Linie dazu dienen sollte, nicht in Konkurrenz mit a...
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"Captain America" (USA 2011) Kritik – Oh Captain, mein Captain

Autor: Pascal Reis "Are you two...Do you..Fondue?" Dass es sich diverse Marvel-Helden nicht haben nehmen lassen, sich in so manch schwerwiegendem Kapitel der reellen Menschheitshistorie einzumischen, um in diesen dann nach Belieben herumzupfuschen, ist ja keine sonderliche Überraschung mehr. Da der Marvel-Kosmos doch geradewegs in unser Universum installiert wurde, besteht eben beispielsweise auch die abstruse Möglichkeit, Magneto aus der „X-Men“-Saga konspirativ des Mordes an John F. Kennedy zu bezichtigen. Seltsam hingegen wird es, wenn wir uns auf einem Terrain bewegen, in dem es nicht mehr um den primär phantastischen Charakter der Comic-Vorlage geschert wird und das Wildern in den Geschichtsbüchern keiner handlungsorientierten Kontextualisierung unterliegt, sondern einer felsenfes...
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"Die Tribute von Panem – The Hunger Games" (USA 2012) Kritik – 24 Kandidaten, nur einer wird überleben

“They just want a good show, that's all they want.” - “There's 24 of us Gale, only one comes out.” "Die Tribute von Panem - Schnulzenspiele" würde sicherlich besser als Titel für den neuesten Hype aus den Vereinigten Staaten passen. Eine futuristische Gesellschaft, in welcher 24 Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren in einem Gladiatorenkampf als Strafe für die Revolutionsversuche der 12 Distrikte von Panem antreten und bis zum Tod kämpfen müssen. Jeder Distrikt muss dafür ein Mädchen und einen Jungen als Tribute stellen. Dabei tritt Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) für den allseits unbeliebten Distrikt 12 an. Diese Geschichte hätte durchaus eine durchdachte, sozialkritische Ohrfeige für Talentshows aller Art, welche Jugendliche und ihre Privatphäre bis auf das letzte Detail ausbeute...
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"Lucky#Slevin" (USA 2006) Kritik – Jede Menge Ärger

"Die Jungfrau Maria könnte hier reinmarschieren, persönlich, mit ihrem hübschen Arsch, dicken Möpsen, das volle Programm! Und wenn die mir sagt, dein Name sei Jesus Christus, dann nehme ich dich trotzdem mit zum Boss!" Paul McGuigan ist mit Sicherheit kein großer oder bekannter Regisseur. Die Frage nach seiner Person und seinen Projekten, könnte sich so als äußerst schwierig erweisen. So richtig gerissen hat er jedenfalls noch nichts. 2004 drehte er das Liebes-Drama 'Sehnsüchtig' mit Josh Hartnett und Diane Kruger in den Hauptrollen. Ein schwacher Film. 2 Jahre später stand McGuigan mit seinem nächsten Filmstoff vor der Tür und auch Josh Hartnett war wieder ein Teil des prominenten Casts. Die Thriller-Komödie 'Lucky#Slevin' bietet zwar durchgehend gute Unterhaltung, kann aber keine neue...