Schlagwort: Survival

Kritik: A Quiet Place (USA 2018)
Filme, Horror, Kritiken

Kritik: A Quiet Place (USA 2018)

We have to protect them. In A Quiet Place ist die Welt zu einer postapokalyptischen Todeszone verkommen, in der schon das kleinste Geräusch, das einen bestimmten Lärmpegel überschreitet, zu einem schnellen Ableben führt. John Krasinski, der in der Vergangenheit als Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent tätig war, hat mit diesem Werk seinen ersten Horrorfilm gedreht und doch zeugt sein Debüt innerhalb dieses Genres von einem ausgereiften Verständnis für die Mechanismen des Horrors, die Krasinski regelrecht souverän beherrscht. Der Regisseur, der neben Bryan Woods und Scott Beck auch am Drehbuch des Films mitgeschrieben hat und eine der Hauptrollen spielt, beginnt die Geschichte an Tag 89. Was zuvor geschehen ist, wird dem Zuschauer erst langsam klar, als er eine fünfkö...
Kritik: 47 Meters Down (GB/DO/US 2016)
Filme, Heimkino, Kritiken, Slider

Kritik: 47 Meters Down (GB/DO/US 2016)

Trust me, once you go down there you wouldn't wanna come back up again. Idyllische, reingewaschene Sandstrände, türkisfarbenes Wasser und strahlender Sonnenschein. Es ist ein hochglanzpoliertes Postkartenmotiv, welches wir alle bestens kennen. Und 47 Meters Down bedient sich diesem ganz gezielt: Die beiden Schwestern Lisa (Mandy Moore, Nur mit dir) und Kate (Claire Holt, H2O – Plötzlich Meerjungfrau) sollen vor der paradiesischen Mexiko-Kulisse noch einmal richtig Kraft tanken, bevor sie weit über ihre Grenzen hinausgeführt werden. Dass diese Prämisse irgendwie bekannt vorkommt, liegt wohl daran, dass vor nicht allzu langer Zeit mit The Shallows – Gefahr aus der Tiefe ein Film in die Kinos kam, der sich einem ähnlichen Konzept bediente. Hier war es Surfer Babe Blake Lively, die nich...
Kritik: Desierto – Tödliche Hetzjagd (FR/MX 2015)
Filme, Heimkino, Kritiken, Slider

Kritik: Desierto – Tödliche Hetzjagd (FR/MX 2015)

Welcome to the land of the free. Zuerst ist da nur trügerische Schwärze; keine Hoffnung, nur Leere. In dem Moment aber, in dem sich die Morgensonne zentral über den Bergkuppen des amerikanisch-mexikanischen Grenzlandes erhebt und ihre durchwärmenden Strahlen dem Zuschauer ein rurales Tal eröffnen, spricht Desierto – Tödliche Hetzjagd von einer reellen Möglichkeit. Einer Möglichkeit, die eine neue Existenzgrundlage bereithält. Und während das Licht die Dunkelheit langsam durchbricht, treffen wir auf eine Gruppe Migranten, darunter auch Moises (Gael García Bernal, The Limits of Control), die vom Laderaum eines Transporters leise vom Leben in den Vereinigten Staaten träumen dürfen. Parallel dazu wird Sam (Jeffrey Dean Morgan, The Losers) vorgestellt, ein mit Whiskeyflasche und Präzisio...
Kritik: All Is Lost (USA 2013)
Heimkino, Kritiken, Retro

Kritik: All Is Lost (USA 2013)

Autor: Pascal Reis I'm sorry. I know that means little at this point, but I am. Es gibt rein gar nichts, was der generalisierten Weltbevölkerung so überdeutlich die kollektive Hilflosigkeit gnadenlos vor Augen hält, wie die destruktive Macht der Natur und der erbarmungslose Einfluss differenter Witterungsverhältnisse auf unsere behütete Existenz. Naturkatastrophen jeder Couleur, von brachialen Tornados in den Vereinigten Staaten, die ganze Landstriche verwüsten über Tsunamis in Südostasien, die tausende Menschenleben unter sich begraben, bis hin zu Vulkanausbrüchen in Island, die uns die Hölle auf Erden darbieten, sind natürlich die erste Anlaufstelle und sorgen reflexartig für Angstzustände. Doch auch die Tiefen des Dschungels in ihrer unberührten Form, die mit Schneestürmen ver...