Monat: Juni 2012

Filmkritiken

Fantasy Filmfest Trailer zu "Eva" mit Daniel Brühl

Deutscher Kinostart: Unbekannt Wie uns der Trailer gefällt: Wirkt zwar an sich ein wenig zusammengeklaut, scheint aber dank Daniel Brühl ein Highlight des deutschen Films zu werden. Noch mehr Trailer zum kommenden Fantasy Filmfest gibt es hier.
Kritik: Dead Zone (USA/CA 1983) – Cronenbergs übernatürlicher Thriller
Drama, Filmkritiken, Horror, Science Fiction / Fantasy

Kritik: Dead Zone (USA/CA 1983) – Cronenbergs übernatürlicher Thriller

Sie sind der Teufel. Johnny Smith überlebt nur knapp einen Autounfall und fällt für fünf Jahre ins Koma. Als er wieder erwacht, hat sich alles verändert. Seine Freundin hat einen anderen Mann geheiratet. Johnny selbst ist seinen Job los und ihn plagen fürchterliche Kopfschmerzen. Als er die Hand einer Krankenschwester berührt, sieht er ihre Tochter in einem brennenden Haus festsitzen. Das Mädchen kann gerettet werden. Johnny hat durch seinen Unfall die Gabe des "zweiten Gesichts" erlangt. Oder ist diese Gabe nicht doch eher ein Fluch? Körper und Geist sind untrennbar. Wenn man David Cronenbergs Filme auf einen Satz herunterbrechen müsste, würde man wahrscheinlich zu dieser Aussage kommen. Ob nun der Geist das Fleisch manipuliert (Die Brut*) oder das Fleisch den Geist (Die Fliege), das is...
Filmkritiken

"Chernobyl Diaries" (USA 2012) Kritik – Tschernobyl heißt Sie herzlich willkommen!

"Tell me if you see something moving in the water." 26. April 1986: Im Block 4 des Kernkraftwerks Tschernobyl kommt es zu einer Explosion des Reaktors. Die nahegelegene Arbeiterstadt Prypjat wird evakuiert, jedoch lassen viele der Bewohner in dem glauben, dass sie bald wieder in die Stadt zurückkehren können, ihr gesamtes Hab und Gut in ihren Wohnungen. Ein Irrglaube, denn seit nunmehr 25 Jahren mahnen die leerstehenden Wohnblöcke, stumme Zeugen einer der größten nuklearen Katastrophen unserer Zeit, vor den Gefahren der Kernenergie. Prypjat ist eine moderne Geisterstadt und scheint damit geradezu prädestiniert als Kulisse für einen Horrorfilm. Denn wenn man im Kino die Aufnahmen der menschenleeren Straßen und verfallenen Häuser sieht, erzeugen diese unkommentiert gelassenen Bilder größe...
"28 Days Later" (GB/US 2002) Kritik – Die Menschheit ist dem Ende nah
Filmkritiken

"28 Days Later" (GB/US 2002) Kritik – Die Menschheit ist dem Ende nah

"Niemand kommt jemals zurück." In der Filmwelt gibt es nicht gerade viele Regisseure, denen man es auch wirklich zutrauen kann, dass sie in jedem Genre einen Hit landen könnten. Viele Filmemacher spezialisieren sich auf einen Bereich und ziehen ihr eigenes Ding immer wieder durch, doch einer von diesen abwechslungsreichen Regisseuren ist der Brite Danny Boyle, der eine erstaunliche Vielseitigkeit an den Tag legt und mit jedem neuen Film ein anderes Genre austestet. Von der schwarzen Komödie 'Kleine Morde unter Freunden', über den Drogenfilm 'Trainspotting', zum visionären Sci-Fi-Prunkstück 'Sunshine' und dem intensiven Abenteurer-Drama '127 Hours'. Danny Boye kann so einiges, auch wenn er sich ab und an etwas zu viel zu mutet, wie in seinem fragwürdigen und enttäuschenden Oscar-Erfo...
Filmkritiken

"Nach der Hochzeit" (DK 2006) Kritik – Mads Mikkelsen wird von seiner Vergangenheit eingeholt

"Schau mich an, Jacob! Verstehst du das denn nicht? Siehst du nicht, dass das alles einen Sinn hat!" Die dänische Kombination aus Regisseurin Susanne Bier und Drehbuchautor Anders Thomas Jensen, kann eigentlich nur einen guten Film versprechen. Bier, die in ihrer Karriere bereits das hervorragende Drama 'Brothers' inszenierte, so wie den feinen 'Open Hearts', bewies in diesen Filmen, das sie viel Fingerspitzengefühl und Sensibilität in ihrer Führung legen konnte, um so den Zuschauer in ihre Geschichte zu locken und auch genauso zu fesseln. Anders Thomas Jensen ist da noch ein anderes Kaliber, denn er zählt schon zu den ganz großen in Dänemark. Die Drehbücher zu 'In China essen sie Hunde', 'Dänische Delikatessen', 'Das Genie und der Wahnsin'n und ganz besonders 'Adams Äpfel', bei dem er ...
Filmkritiken

"Punch-Drunk Love" (USA 2002) Kritik – Adam Sandler spielt groß auf

"Was rennst du so schnell, du Idiot? Wir wissen wo du wohnst!" Paul Thomas Anderson hat sich mit nur zwei Filmen zu einem Koloss unter den Regisseuren gemacht. Mit 'Boogie Nights' von 1997 und 'Magnolia' von 1999 machte er sich schon jetzt unsterblich und zählt ohne weiteres zu den besten Filmemachern unserer Zeit. Ein Kritikerliebling, ein Publikumsmagnet und ein einmaliger Könner, der es immer wieder eindrucksvoll versteht, die visuelle Klasse mit seiner erzählerischen Brillanz zu verknüpfen und ein pures Meisterwerk daraus zu entwerfen. Aber Anderson kann nicht nur diese zwei grandiosen Filme vorweisen. Mit 'There Will Be Blood' erreichte er 2007 wieder die Dimensionen eines brachialen und kraftraubenden Glanzstückes, welches nicht von wenigen als Andersons bestes Werk betitelt wird...
Filmkritiken

Red Band Trailer zu "Magic Mike" mit Channing Tatum

Deutscher Kinostart: 16. AugustWie uns der Trailer gefällt: Da sieht man ein wenig Haut und schon dreht Amerika durch. Red Band, wirklich jetzt? Eigentlich ist das nur der nächste Schwachsinn für die Generation von Teenies, die laut nach Edward schreit, nur, dass man sich stattdessen lieber nochmal "Twilight" anschaut.