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Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 5
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Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 5

Hold the Door! +++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++ Während einer Staffel Game of Thrones wird der Montag immer zum Happening. Zusammen mit zwei Freunden wird dann für eine Stunde in Westeros abgetaucht, in einer Gruppe ist das Erlebnis natürlich spaßiger, man freut sich zusammen, man leidet zusammen. Wenn eine Folge besonders mitreißend oder packend war, merkt man das (bei uns zumindestens) am Ende. So machte sich nach der vierten Folge vor allem eine bedrückende Stille breit, denn The Door bleibt auf dem Niveau der vorigen Folgen und liefert viele neue interessante Details, grandiose Dialoge und ein wahrlich herzzereißendes Ende. Die Handlung wird konsequent weitergetrieben: Jon und Sansa haben sich dazu entschlossen Winterfell zurückzuerobern und bereiten s...
Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 4
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Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 4

And here, now, what great matters do the Great Khals discuss? Which little villages you'll raid, how many girls you'll get to fuck, how many horses you'll demand in tribute. You are small men. None of you are fit to lead the Dothraki. But I am. So I will. +++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++ Es ist kaum zu glauben aber sie haben es geschafft: Nach dem ersten Paukenschlag in Oathbreaker, schaffen es die Showrunner D.B. Weiss und David Benioff einmal mehr mit einer (neuen) Folge zu begeistern. Es ist schlicht und ergreifend eine wahre Freude im Moment ein Fan von Game of Thrones zu sein, denn nicht nur erzähltechnisch werden die Zügel einmal mehr (heftig) angezogen, sondern auch eine (ähem!) bisher eher vernachlässigte Figur kehrt zu ihrer bisher gewohnten Größe zurück ...
Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 3
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Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 3

+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++ Ein persönlicher Recap zur dritten Folge Oathbreaker: Ich bin wirklich ein großer Fan von Game of Thrones. Keiner Serie fiebere ich so entgegen und bei keiner bin ich so traurig wenn eine weitere Staffel nach zehn Folgen ihr Ende findet. Nicht nur weil das Finale der Serie immer näher rückt (nach der sechsten, soll es nach aktuellem Stand noch zwei weitere Staffeln mit insgesamt 13 Folgen geben), sondern vor allem weil die Serie es eigentlich immer schafft mich emotional in den Geschichtsverlauf zu involvieren. Zumindest bis zu Staffel fünf, in der mir persönlich zu viel versucht und zu wenig zu Ende gebracht wurde. Die üble Gewalt (Sansas Vergewaltigung) die man als Zuschauer ertragen musste, sollte vermutlich über die inhaltli...
Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 2
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Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 2

+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++ „Jon Snow ist definitiv tot!“ Das waren die Worte der Showrunner von Game of Thrones nach dem Ende der fünften Staffel. Auch Schauspieler Kit Harington persönlich beteuerte in allen Interviews sein Ausscheiden aus der Serie. Nach dem Anschauen der neuen Folge ist klar dass wir vom Lord Commander of the Nightswatch noch einiges zu sehen bekommen dürften und vor allem (!) dass sich eine der beliebtesten Fan-Theorien im Netz vermutlich als wahr herausstellen wird, doch alles der Reihe nach. Denn Home (Staffel 6, Episode 2) gehört nicht nur Jon Snows Wiederauferstehung, sondern zeigt uns vor allem den neuen und größten Widersacher den der Norden im Moment hat – Ramsay Bolton. Durch den Verlust von Sansa in seiner Macht geschwächt, f...
Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 1
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Recap: Game of Thrones – Staffel 6, Folge 1

+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++SPOILER-WARNUNG+++ Das Warten hat ein Ende: Game of Thrones ist wieder da! Nach durchaus gemischten Rezeptionen der fünften Staffel und einigen Aufregern (Thema: Vergewaltigung) ist die weltweit beliebte Serie wieder zurück. Hier nochmal eine ausdrückliche Spoiler-Warnung! Wer noch nicht auf dem aktuellsten Stand ist und nichts über den bisherigen Handlungsverlauf erfahren möchte, sollte erst nach dem Anschauen der jeweiligen Folge lesen. Nach dem Tod von Jon Snow (Kit Harington) durch seine Brüder von der Nightswatch, werden wir zum Auftakt der sechsten Staffel direkt wieder an den Ort des Verbrechens geworfen. Ein durchaus verständlicher Schachzug der Macher, denn nichts hat den Buzz um die Serie so sehr befeuert wie die Frage nach dem endgültig...
Kritik: Horace and Pete – Episode 1 (USA 2016)
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Kritik: Horace and Pete – Episode 1 (USA 2016)

These aren’t customers, they’re alcoholics. „Sometimes you wanna go where everybody knows your name, and they‘re always glad you came.“ Diese Worte begrüßten über ein Jahrzehnt lang Millionen von Zuschauern zu einer neuen Episode der US-Kult-Sitcom „Cheers“. In der Serie trafen sich nächtlich alle unsere Lieblingsfiguren am Tresen einer Bar, erzählten von ihren Problemen und ließen sich von ihren Freunden aufmuntern. Jedoch würde der berühmte Intro-Songtext wohl auch zu jeder anderen Sitcom passen. Schließlich ist in ihm der wesentliche Reiz dieser Art von Serie kurz zusammengefasst: Immer wieder, zu einer gewohnten Zeit, zu einem vertrauten Ort zurückkehren, um seine ‘Freunde‘ im Fernsehen wieder zu sehen. Sitcoms wirken an schlechten Tagen wie Medizin, es tut einfach gut in eine b...
Kritik: Marco Polo – Staffel 1 (USA 2014)
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Kritik: Marco Polo – Staffel 1 (USA 2014)

Business done quickly is business done badly. Netflix hat sich gemausert. Waren früher noch viele skeptisch, ob der amerikanische Streamingdienst auch mit Eigenproduktionen überzeugen kann, erweisen sich diese als ausgesprochen sehenswerte Serien. Angefangen von „Unbreakble Kimmy Schmidt“ über „Daredevil“ oder „Orange is the New Black“. Mit „Marco Polo“ stieg der Online-Riese nun auch in den Sektor historischer Serien wie etwa „Turn“ oder „Crossbones“ ein. Wie gewohnt vom Unternehmen erweist sich „Marco Polo“ als technisch einwandfrei umgesetzte Erzählung, doch kann die Serie auch abseits ihrer technischen Seite überzeugen? Wer jetzt zu faul ist, um weiterzulesen, hier gleich vorweg ein Vorabfazit: „Marco Polo“ ist ohne Zweifel keine misslungene Serie, allerdings reicht ihre narrative ...
Serienkritik: Game of Thrones – 5. Staffel (USA 2015)
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Serienkritik: Game of Thrones – 5. Staffel (USA 2015)

The freedom to make my own mistakes was all I ever wanted. Die „Schachbrett“-Metapher ist natürlich unlängst eine altbackene: Menschen, die sich als Figuren auf einem überdimensionalen Schachbrett wiederfinden und von einem übermächtigen Spieler von Kachel zu Kachel gepeitscht werden. Für das HBO-Format „Game of Thrones“ aber hat diese Metapher inzwischen über (nunmehr) fünf Staffeln derart an Bedeutung und Signifikanz gewonnen, dass es kaum möglich scheint, den individuellen Status im ausufernden Figurenarsenal noch wirklich differenzieren zu wollen respektive zu können: Wenn ein Charakter royaler Beschaffenheit ebenso kaltschnäuzig über die Klinge springen muss, wie es der nicht weniger für ein intaktes Gesellschaftssystem ausschlaggebende Pöbel tut, dann wissen wir: Hier gibt es ...
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"Cosby" (Staffel 3) Kritik – Das Spießbürgertum von seiner blindwütigen Seite

Autor: Sebastian Groß „Honey, excuse me…“ Von 1984 bis 1992 lief „The Bill Cosby Show“ auf dem US-Sender NBC und zählte zu den erfolgreichsten Sitcoms ihrer Generation. Die Serie etablierte ein neues Bild afroamerikanischer Bürger. Statt diese entweder in ärmlichen Verhältnissen zu zeigen, oder als mit Schmuck und Frauen behangene Kingpins, waren die Huxtables genauso, wie man sich damals eine (weiße) Familie der oberen Mittelschicht vorstellte. Hier galt das Credo „Heile Welt obsiegt immer“. Das war so erfolgreich, dass die 1987 gestartete Sitcom „Eine schrecklich nette Familie“ den absoluten Gegenentwurf dazu darstellte, weswegen die Bundys anfänglich sogar unter dem Titel „Not the Cosbys“ über die Mattscheibe der 1980er Jahre flimmern sollten. Mit der White Trash-Familie rund um Sch...
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"Californication" 3. Staffel (USA 2009) Kritik – …Und ewig lockt der verhängnisvolle Weg

Autor: Pascal Reis „I may be easy, but I'm not sleazy.“ Am Ende der Staffel 2 schlich sich so etwas wie der Ansatz von Frieden, ein Hauch von gegenseitiger Besänftigung, in die Szenerie. Die Charaktere konnten sich wieder in die Augen schauen und ja, sogar das Wunder der Geburt beglückte uns in einer der witzigsten Szenen. Musikproduzent und Bonvivant Lew Ashby (Callum Keith Rennie) war daran nicht unbeteiligt und seine Person, die auch eine Analogie für die von F. Scott Fitzgerald entworfene Kunstfigur Jay Gatsby dargestellt, kühlte die kollektive Anfeindung etwas herunter. Hank (David Duchovny) jedenfalls hatte seine Karen (Natascha McElhone) wieder, die allerdings für einen Job zurück nach New York ist, und Becca (Madeleine Martin) fand sich in einem echten Familienkonstrukt wieder. A...