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Cannes 2018: Die ersten Tage (u.a. mit Everybody Knows, Wildlife & Sorry Angel)
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Cannes 2018: Die ersten Tage (u.a. mit Everybody Knows, Wildlife & Sorry Angel)

Lange Schlangen, streikende Züge und enge Straßen voller Menschen: Cannes kann schon hässlich sein. Und doch, wenn man es das erste mal zum prestigeträchtigsten Filmfestival der Welt geschafft hat, ist alles irgendwie halb so schlimm. Dann macht selbst Anstehen ein wenig Spaß, da man derweil z.B. die unzähligen Menschen in fescher Abendgarderobe beobachten kann, die mit Pappschildern um Einladungen für die großen Gala-Premieren betteln. Klasse ist in Cannes das Stichwort. Mir geht es hier nur bedingt besser, denn als Neuling bin ich Träger einer gelben Akkreditierung (#Yellowbadger). Die Presse-Akkreditierungen teilen sich in fünf Klassen. Ganz oben stehen die Weißen (eine bewusste Farbwahl?). Dann kommen die Pinken mit gelbem Punkt, danach die normalen Pinken, die Blauen und zu guter Letz...
Was kann Cannes 2018? – Trailer & Clips u.a. zu Climax, The House That Jack Built und Under the Silver Lake
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Was kann Cannes 2018? – Trailer & Clips u.a. zu Climax, The House That Jack Built und Under the Silver Lake

Im vergangenen Jahr durfte ich mich in Cannes an der Croisette vergnügen und neben dem Entdecken neuer Filmperlen auch noch den einen oder anderen Star antreffen. Dieses Jahr wird sich nun ab dem 8. Mai unser lieber Conrad auf die Suche nach Filmperlen begeben und live aus Südfrankreich von seinen (cineastischen) Erfahrungen berichten. Auch das diesjährige Programm wartet wieder mit einigen heißerwarteten Highlights auf. Hier ist unsere Auswahl der meisterwarteten, vielversprechendsten Filme im diesjährigen Cannes-Programm, zu denen es bereits einen Trailer gibt. Davon abgesehen wird es noch einige interessante Filme mehr in Cannes zum Entdecken geben. Zum kompletten Programm gelangt ihr HIER. 1. The House That Jack Built von Lars von Trier (Außer Konkurrenz)  2. Climax von Gaspar ...
Berlinale 2018 – Rückblick: Alte Fischer und der Goldene Bär
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Berlinale 2018 – Rückblick: Alte Fischer und der Goldene Bär

Am Sonntag ging die Berlinale 2018 zu Ende - und gefühlt bin ich noch mittendrin, was vielleicht auch daran liegt, dass ich den Montag genutzt habe, um eine ordentliche Mütze Schlaf nachzuholen. Alles in allem war es für mich ein erstaunlich gutes Berlinale-Jahr, denn nachdem ich mir in den ersten Tagen des Festivals mit fast schlafwandlerischer Sicherheit die schrecklichsten Filme herausgepickt hatte, folgten noch einige echte Höhepunkte. Neben Thomas Stubers melancholischer Arbeitergeschichte In den Gängen, konnten mich die bulgarisch-deutsch-französische Koproduktion Ága von Regisseur Milko Lazaro und die grandiose Dokumentation Inland Sea (Minatomachi) von Kazuhiro Soda begeistern. Thematisch sind beide Filme ähnlich gelagert: es geht um Veränderung, unfreiwillig herbeigeführt durch di...
Berlinale 2018 – Tage 6 bis 8: In den Gängen tobt das Leben
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Berlinale 2018 – Tage 6 bis 8: In den Gängen tobt das Leben

Puh, Endspurt! Die Berlinale 2018 neigt sich ihrem Ende entgegen und es wird auch langsam Zeit. Gerade in den vollgestopften Kinosälen, in denen seit nunmehr fast zehn Tagen Kritiker aller Länder gemeinsam eingesperrt sind, geht es mit der Freundlichkeit und auch der Hygiene rapide bergab. Kleines Beispiel gefällig? Gestern entstand gleich neben mir folgende Gesprächssituation: „Könnten Sie das bitte nicht in meine Richtung schnipsen?“ „Was bitte?“ „Das, was Sie da unter Ihren Fingernägeln hervorholen. Könnten Sie das BITTE nicht in meine Richtung schnipsen? Schnipsen Sie es doch BITTE nach vorne.“ Mhmmm...lecker. Meine Sitznachbarn waren bisher glücklicherweise alle angenehm umgänglich. Und auch meine Stimmung hat sich nach meinem persönlichen Tiefpunkt der diesjährigen Berlinale, Kim...
Berlinale 2018 – Tage 4 und 5: Mit Kim Ki-duk auf blutiger Fahrt
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Berlinale 2018 – Tage 4 und 5: Mit Kim Ki-duk auf blutiger Fahrt

Bei Filmfestspielen beschleicht mich immer ungefähr zur Festivalhalbzeit die Angst, dass ich mir immer genau die falschen Filme aus dem riesigen Angebot herausgepickt und die cineastischen Sahnestückchen gnadenlos übersehen haben. Meist trügt dieser Eindruck, ein kurzer Blick auf das bisher Gesehene reicht, um festzustellen, dass ein guter Durchschnitt an lohnenswerten Sichtungen erzielt wurde. Dieses Jahr scheint meine Sorge jedoch nicht gänzlich unbegründet, denn die Berlinale 2018 hat für mich bisher größtenteils Mittelmaß und einige handfeste Enttäuschungen zu bieten. Die größte Gurke der Festspiele ist bisher Kim Ki-duks nahezu unerträglich stupide Studie über das Böse im Menschen Human, Space, Time and Human (Inkan, Gongkan, Sikan Grigo Inkan). Homo homini lupus (Übersetzung: Ein Wo...
Berlinale 2018 – Tage 2 und 3: Penis-Alarm im CineStar
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Berlinale 2018 – Tage 2 und 3: Penis-Alarm im CineStar

Gespräch zwischen zwei Zuschauern nach dem indischen Revenge-Thriller Garbage: „Meine Erfahrung mit der Berlinale bisher: Die Internetseiten gehen nicht und das CineStar zeigt die ganze Woche nur Penisse. Kann ja auch nicht Sinn der Veranstaltung sein...“. Pimmel, Pimmel, überall Pimmel - dass das männliche Glied noch immer Verwirrung unter den Zuschauer stiften kann, finde ich direkt erstaunlich. Garbage, der neue Film des indischen Regisseurs Q, der zuvor die Zuschauer stilvoll in einem „Need Weed“-T-Shirt auf das Nachfolgende vorbereitete, zeichnete sich unterdessen nicht unbedingt durch ausufernde Nacktsequenzen aus. Stattdessen durften die Zuschauer hier einer sehr qualvollen Dekonstruktion der Männlichkeit beiwohnen: Der an Hodenkrebs leidende Taxifahrer Phanishwar (Tanmay Dhanania) ...
Berlinale 2018 – Tag 1: Hunde auf der Mülldeponie
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Berlinale 2018 – Tag 1: Hunde auf der Mülldeponie

Roter Teppich, Menschenmengen und überfüllte Kinos: Seit gestern ist die 68. Berlinale in vollem Gange und ich werde mich auch in diesem Jahr für unsere Seite wieder in das wilde Treiben stürzen. Da ich im letzten Jahr im Großen und Ganzen doch sehr enttäuscht war von den Wettbewerbsbeiträgen (ja, ich meine dich, Körper und Seele), möchte ich diesmal meinen Fokus verstärkt auf andere Sektionen ausweiten. Schließlich gab es im letzten Jahr insbesondere in der Panorama-Sektion einige Filmperlen, die größtenteils nie ihren Weg auf den deutschen Markt gefunden haben, geschweige denn eine Kinoauswertung erfahren hätten. Auf eine deutsche Veröffentlichung der kafkaesken Tragikomödie Requiem for Mrs. J. oder eine Auswertung des bildgewaltigen chinesischen Coming-of-Age-Dramas Ciao Ciao warte ich ...
Video: Unser letzter Vlog vom Filmfest München 2017 über Michael Hanekes Happy End, die Highlights und die Ärgernisse
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Video: Unser letzter Vlog vom Filmfest München 2017 über Michael Hanekes Happy End, die Highlights und die Ärgernisse

Alles hat ein Ende, auch unsere Vlog-Reihe vom Filmfest München. Heute Abend endete die 35. Ausgabe. Zum Abschluss habe ich mit Sophie Charlotte Rieger (Filmlöwin) und Lucas Barwenczik (Longtake-Podcast) gestern nochmal über einen wichtigen Film des Wettbewerbs gesprochen: Michael Hanekes neues Drama Happy End. Passend zum Ende ziehen wir ein eher weniger glückliches Fazit. Trotzdem gab es Highlights. So stellen wir zum Schluss nochmal alle unsere Top-3 des Filmfests vor. Wir danken euch fürs Zuschauen und hoffen auf ein baldiges Sequel. Alle Vlogs gibt es auch als Audio-Podcast im Feed von Cinema Update zum Anhören.
Video: 4. Vlog vom Filmfest München über Le Redoubtable, Strange Weather & Vivir Y Otras Ficciones
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Video: 4. Vlog vom Filmfest München über Le Redoubtable, Strange Weather & Vivir Y Otras Ficciones

Ich bin Vlog Nummer Vier. Nein, nicht ich alleine, sondern glücklicherweise wieder mit Sophie Charlotte Rieger (Filmlöwin) und Lucas Barwenczik (Longtake-Podcast) zusammen. Vor dem Festivalzentrum, am Gasteig, haben wir uns getroffen, um über den neuen Film des The Artist-Regisseurs zu sprechen, Le Redoubtable, der sich mit Kinolegende Jean-Luc Godard auseinander setzt. Danach fahren wir mit Holly Hunter durch die USA in Strange Weather. Zu guter Letzt gibt es noch eine echte Indie-Perle aus spanischen Gefilden zu entdecken: Vivir Y Ortes Ficciones. Alle Vlogs gibt es auch als Audio-Podcast im Feed von Cinema Update zum Anhören.
Auf den Spuren von Cannes beim Filmfest München
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Auf den Spuren von Cannes beim Filmfest München

Gastbeitrag von Clemens Judersleben In Bayern konnte man vom 22. Juni bis zum 01. Juli etwas Cannes-Flair beim Filmfest München erleben. Ich war für drei Tage vor Ort, um verschiedene Highlights der diesjährigen Festivalsaison vorab zu entdecken. Als zweitgrößtes Filmfestival Deutschlands muss man das sommerliche Filmfest München zuerst mit der winterlichen Berlinale vergleichen. Neben den klimatischen Bedingungen fallen auch beim Ticketkauf Unterschiede auf: Eintrittskarten für Berlinale-Premieren und Wettbewerbsvorstellungen sind nur durch langes Anstehen oder exakt getimte Mausklicks zu ergattern. Ähnlich gut vorbereitet stellte ich jedoch Tage nach dem Ticketkauf fest, dass sowohl für hochgelobte Beiträge als auch heißersehnte Events noch Tickets beim Filmfest München verfügbar waren...