Schlagwort: Curtis Hanson

Kritiken

"Die WonderBoys" (USA 2000) Kritik – Wunderknaben im Chaos

"Als ob es wichtig wäre, was ich denke. Es spielt keine Rolle, was irgendein Mensch denkt. Die meisten Menschen denken gar nicht." Vielschichtigkeit sollte bei einem Regisseur an oberste Stelle stehen. Natürlich gibt es auch einige Filmemacher, die sich auf ein bestimmtes Genre spezialisiert haben und in diesem ihre Wege gehen, zwar auch immer hochwertig, aber mit dem gleichen Grundtonus, der die Berechenbarkeit des jeweiligen Regisseurs nur verdeutlicht, als das es wirklich noch zu kreativen Überraschungen und Horizonterweiterungen kommen könnte. Viel interessanter ist es, wenn sich ein Regisseur in vielen Genres heimisch fühlt und immer neue Themen in Angriff nehmen kann, ohne sich damit zu überheben oder zu verkalkulieren. Einer der abwechslungsreichen Filmemacher ist mit Sicherheit ...
Kritiken

"8 Mile" (USA 2002) Kritik – Der Weg zum Ruhm

"Wenn aus dieser Scheiße noch was werden soll, muss es jetzt sein!" Wie schnell "beliebte" Musiker sich als Schauspieler versuchen und dabei kläglich scheitern ist lange kein Geheimnis mehr. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Eine dieser Ausnahmen ist Curtin Hansons Eminem-Film '8 Mile' aus dem Jahr 2002. Dass hier kein unbekannter die Kamera bedient, wird schnell klar. Denn '8 Mile' zeigt äußerst atmosphärische und starke Bilder des grauen Detroits der 90er Jahre. Niemand Geringeres als Rodriego Prieto (Brokeback Mountain, Iñárritu-Filme) ist dafür verantwortlich und leistet, wie von ihm gewohnt, große Arbeit. Die Optik stimmt also. Musikalisch gibt es in '8 Mile' ausschließlich Hip-Hop zu hören. Doch wer sich mit dieser Musik anfreunden kann, wird auch hier seine Freude haben. Vor ...