Schlagwort: Danny Trejo

Kritiken

"Machete Kills“ (USA 2013) Kritik – Machete do sequel

Autor: Sebastian Groß "What happen to the world peace?" - "Fuck the world peace." Danny Trejo ist eine coole Sau. Dem bulligen Mexikaner mit dem zerklüfteten Gesicht und dem Schnurrbart, der einen unweigerlich an Pornodarsteller der 1970er Jahre erinnert, ist es gelungen zu einem der Stars des aktuellen B-Films zu werden. Ganz alleine hat er dies jedoch nicht geschafft. Es war Autor, Regisseur und Tarantino-Dauerkumpel Robert Rodriguez, der Trejo immer wieder in seinen Filmen unterbrachte und ihm zumeist Rollen auf den Leib schrieb, die zu dessen ruppiger Präsenz passten. So war es natürlich auch kein Wunder, dass Trejo den Fans der Rodriguez-Filmen in Erinnerung blieb. Mit „Machete“, dessen Entstehung hier jetzt nicht noch einmal durchgenommen werden muss, gelang die Trejomania dann vo...
Kritiken

"Violet & Daisy" (USA 2011) Kritik – Hanni und Nanni: Die Todesengel von morgen

Autor: Pascal Reis "Wir sind nicht hier um ihre Badewanne zu schrubben." Es sorgt immer wieder für großes Aufsehen, setzt man Schauspieler auf einen Rollentypus an, der für ihr Alter weder passend, noch aus pädagogischer Sicht in irgendeiner Art und Weise angebracht scheint. Man erinnert sich da an Wes Andersons filmgewordene Prätention „Moonrise Kingdom“, in dem ein Mädchen, mit den Zehen quasi noch in den Kinderschuhen steckend, für ihren Fluchtkumpanen und Herzallerliebsten, ebenfalls noch reichlich bubenhaft, vor idyllischem Strandpanorama als Fotomodell posiert und agiert. Für noch mehr Trubel und Furore zeigte sich Matthew Vaughns in der Realität angesiedelten Comic-Adaption „Kick-Ass“ aus dem Jahre 2011 verantwortlich, in dem sich die damals 11-jährige Chloe Grace Moretz im haut...
Kritiken

"Irgendwann in Mexico" (US/MX 2003) Kritik – Es war einmal in Mexico…

"Das hat mir mein Bruder beigebracht. Ich musste ihn töten." - "Ja, mit diesen netten Geschichten bin ich schon vertraut, sehr charmant." Robert Rodriquez' Liebe zum Film dürfte inzwischen allseits bekannt sein. Seine Arbeiten strotzen vor Andeutungen und Zitaten und lassen damit auch die Herzen jedes Filmfreundes höherschlagen. Wenn Rodriquez dann noch mit seinem Kumpel Quentin Tarantino zusammen arbeitet, dann kennen die beiden Fanatiker keine Grenzen mehr und liefern filmische Glanzstücke der ganz besonderen Sorte, man denke nur an die gemeinsame Grindhouse-Hommage mit "Death Proof" und "Planet Terror", wie auch "From Dusk Till Dawn" und "Sin City", wobei Tarantino bei letzterem nur eine Episode gedreht hat. Aber auch allein kann der Texaner überzeugen, wenn man mal von den Kinderfi...
Kritiken

"Bad Ass" (USA 2012) Kritik – Trejo lässt die Fäuste fliegen

"Bad Ass. It's what there callin' him." B-Movie-Ikonen sind schon eine rätselhafte Spezies. Abseits des Hollywood-Mainstreams fristen diese ein von der Masse zwar ungeachtetes Dasein, werden aber gleichzeitig von ihren eingeschworenen Fans frenetisch gefeiert. Dass viele von ihnen in Wahrheit äußerst talentierte, aber gnadenlos unterschätzte Schauspieler sind, können die meisten von ihnen leider nur selten unter Beweis stellen, doch wenn man ihnen eine Chance gibt, zeigen sie, was in ihnen steckt. Bestes Beispiel dafür sind die B-Movie-Legenden Ron Perlman („Conan“), der gerade als Anführer einer Motorradgang in „Sons of Anarchy“ die Highways der USA unsicher macht, und der sowieso über jeden Zweifel erhabene Bruce Campbell („Tanz der Teufel“), der in der Fernsehserie „Burn Notice“ als...