Schlagwort: James Stewart

Kritiken

Klassiker-Tipp der Woche "Das Fenster zum Hof" (USA 1954) Kritik – Der Blick in die Ungewissheit

"Darf ich mal durch das tragbare Schlüsselloch gucken?" Wenn man sich auf die Suche nach prägenden Größen der Filmgeschichte macht, dann muss man in der Zeit natürlich Jahrzehnte zurückgehen. Namen wie F.W. Murnau, Fritz Lang, John Carpenter, Jean-Pierre Melville, Roman Polanski und Stanley Kubrick sind mit Sicherheit einige von den wichtigsten Vertretern der Liste. Fragt man nach den wichtigsten und auch besten Regisseuren aller Zeiten, dann dürfen diese genannten Filmemacher sicher auch wieder erwähnt werden, doch müssen wohl für einen ganz bestimmten Regisseur weichen: dem in London geborenen Alfred Hitchcock. Ein Name, der nicht nur Filminteressierten ein Begriff sein dürfte und auch in Kinderkreisen durch die fantastischen "???"-Kassetten und CDs seine Wellen schlagen durfte. Viel ...
Der Mann, der zuviel wusste (USA 1956) Kritik – Zwischen Lügen und Verzweiflung
Drama, Kritiken, Slider, Thriller

Der Mann, der zuviel wusste (USA 1956) Kritik – Zwischen Lügen und Verzweiflung

Sie können es gar nicht riskieren zu schießen! Im Jahr 1956 ging Meisterregisseur Alfred Hitchcock einen einmaligen Schritt. Er inszenierte ein zeitgenössisches Remake von einem seiner eigenen Filme. 'Der Mann, der zuviel wusste' erschien zum ersten Mal 1934 und Hitchcock passt sich im Remake lediglich der Zeit an und verlagert seine Drehorte. Der Film selbst ist für einen Hitchcock leider eine leichte Enttäuschung, bleibt aber in jedem Fall überdurchschnittlich. 'Der Mann, der zuviel wusste' wird durch satte und auffällige Farben geprägt. Kameramann Robert Burks fängt die Atmosphäre in äußerst stimmige Bilder ein überträgt sowohl die Hitze Marokkos und die graue Kälte Londons auf den Zuschauer. Der Soundtrack wird von Bernard Herrmann beigesteuert, einem der besten Komponisten übe...
Kritiken

Klassiker-Tipp der Woche "Vertigo" (USA 1958) Kritik – Das Reich der Toten

"Einer allein fährt manchmal ohne Ziel herum. Zwei zusammen haben meistens ein Ziel." 'Vertigo' aus dem Jahre 1958 von Meisterregisseur Hitchcock zählt zu recht zu den größten und besten Film-Klassikern aller Zeiten. Denn Hitchcock inszeniert einen Film, den der Zuschauer im Laufe seines Lebens immer mit anderen Sichtweisen aufnehmen kann und so nie losgelassen wird. In 'Vertigo' stimmt einfach alles. Kamera, Schnitt und Musik sind grandios. Vor allem die geniale Kameraarbeit von Robert Burks fängt großartige Bilder vom San Francisco der 50er Jahre ein. Ebenso der punktgenaue Schnitt von George Tomasini und der bedrückende Score von Bernard Herrmann machen 'Vertigo' zu einem Zeitlosen Klassiker der einmaligen Sorte. Wie gesagt, in 'Vertigo' fehlt es an nichts. So auch nicht an schausp...