Schlagwort: Jessica Biel

Kritiken

"Kiss the Coach" (USA 2012) Kritik – Gerard Butler kämpft um seinen Platz in der Familie

Autor: Pascal Reis "How do you get to meet so many hot women? – I have an ascent." Redet man vom zeitgenössischen RomCom-Sujet, dann sind die obligatorischen Stigmatisierungen immer in greifbarer Nähe: Charakter-Klischees, unglaubwürdige Entwicklungen und der ewig gleiche Handlungsverlauf, der auf sein einförmiges Happy End hinausläuft. Aus filmhistorischer Sicht sind diese kitschigen Machwerke zumeist vollkommen unbrauchbar und auch genauso schnell in den Untiefen der kinematographischen Belanglosigkeit versunken. Als Notlösung für den Einstieg in einen romantischen Abend mit der Auserwählten, kann man sich vielleicht noch einmal für einen Streifen mit Jennifer Aniston und Konsorten hinreißen lassen, immerhin treffen diese rosaroten Thematiken doch beim weiblichen Geschlecht gerne die r...
Kritiken

Die „Blade“-Trilogie (USA 1998-2004) Kritik – Der stoische Vampirjäger in Lack und Leder

Autor: Pascal Reis "Blade" (USA 1998) „I promise you, you'll be dead by dawn.“ Wesley Snipes ist als vampirjagender Daywalker die gefasste Überzeichnung in Person. Seine physische Präsenz ist immer auf dem gleichen lässigen Level, von Schauspiel braucht man hier nicht reden, mit einem Gesichtsausdruck, möglichst (pseudo-)cool, schnetzelt sich Snipes eben andauernd durch die von Blutsaugern dominierte Unterwelt der Großstadt. Sein Gegenspieler tritt in Form von Stephen Dorff auf, der den gewandelten Vampire Deacon Frost gibt. Im Gegensatz zu Snipes, der zwar nicht Berauschendes darstellt, aber durchaus in die Rolle passt, ist Dorff ein Knallcharge³. In einer Welt, in der Vampire am liebsten vögeln, Drogen konsumierten und sich bei Techno-Partys mit Blut berieseln lassen, ist Dorff der –...
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"Total Recall" (USA 2012) Kritik – Was ist real? Colin Farrell im Erinnerungschaos

"If I'm not me, then who the hell am I?" Im Jahr 2084, nach dem dritten Weltkrieg, ist die Erde, mit Ausnahme von der „Vereinigten Föderation von Großbritannien“ und der „Kolonie“ Australien, komplett verseucht und unbewohnbar. Durch die neueste Technik kann man aber in gerade mal 17 Minuten mit einem Transporter, der „The Fall“ genannt wird und am Erdkern vorbeiführt, von der einen Nation zur anderen reisen. Zwischen den beiden Nationen besteht aber keineswegs ein freundschaftliches Verhältnis, denn für die Föderation ist die Kolonie Abschaum. Aus diesem Abschaum stammt auch Douglas Quaid, und so fristet er Tag für Tag dasselbe Leben. Er ist Fabrikarbeiter, weswegen er jeden Tag in die Föderation reisen muss, seine Aufstiegschancen stehen dort aufgrund seiner Herkunft bei Null. Daher b...
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"Texas Chainsaw Massacre" (USA 2003) Kritik – Seelenloser Horror von der Stange

"Tja, so sieht also ein Gehirn aus. So ein bisschen wie Spaghetti oder sowas." Marcus Nispel und Michael Bay sind zwei der Regisseure, denen man aus filmischer Sicht in letzter Zeit nicht gerade gerne über den Weg läuft. Wo Nispel sich mit Filmen wie 'Pathfinder' oder dem unsäglichen 'Conan' Remake richtig nach unten Drückte, hatte Michael Bay wenigstens ein paar nennenswerte Filme gedreht, wie zum Beispiel 'Bad Boys', 'The Rock' oder auch den Sci-Fi-Film 'Die Insel'. Doch in den letzten Jahren hat sich der einstige Action-Guru mit leblosen Projekten wie der 'Transformers'-Trilogie ebenfalls einen extrem schlechten Ruf angeeignet und Wortspiele wie "Boom-Boom-Bay" sind schon längst Standard bei der Erwähnung seines Namens. Schaut man sich an, was Michael Bay neben dem Regieführen in den...