Schlagwort: Literaturverfilmung

Kritiken

"Romeo & Julia" (USA 1996) Kritik – William Shakespeare in modernem Gewand

Autor: Pascal Reis "Um Hass geht es hier, doch mehr um Liebe noch. Zänkische Liebe, Liebe voller Hass, du alles aus dem nichts zuerst erschaffen. Oh schwere Leichtigkeit. Oh ärmste Tändelei. Entstelltes Chaos, scheinbar wohlgeformt." Wenn man sich mit den prägendsten und bekanntesten Personen der Weltliteratur beschäftigten will, dann stößt man auf die üblich Verdächtigen, was in diesem Fall jedoch in keiner Weise negativ gemeint ist, denn hier besteht die Ausnahme, das Popularität wirklich gleichbedeutend mit Qualität ist. Wir sprechen also von Menschen wie Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Lord Byron, Edgar Allan Poe, Charles Baudelaire und John Keats. Männer, deren Ruf als Dramatiker, Philosophen, Lyriker, Dichter, Denker oder ganz einfach Autoren auf der ganzen Welt zu ...
Kritiken

"Der Name der Rose" (FR/IT/DE) Kritik – Theologie, Philosophie und Ketzerei

"Glaubt Ihr, dass dies ein von Gott verlassener Ort ist?" - "Kannst du mir einen Ort nennen, an dem Gott sich je zuhause gefühlt hätte?" Jeder Romanautor würde sein eigenes Werk ohne lange zu überlegen als unverfilmbar bezeichnen. Einfach weil die Schreiber der Meinung sind, ihre eigenen Worte und Gedanken lassen sich nicht in die Lichtspielhäuser aller Welt übertragen und würden im schlimmsten Film sogar noch das Buch besudeln. Man muss dementsprechend immer eine klare Trennlinie zwischen Buch und Film ziehen, doch man darf Filme nicht von vornherein zerreißen, nur weil man großer Anhänger des Buches ist. Im Gegenteil, denn oft genug wurde man schon eines besseren belehrt, selbst wenn es sich nur um Kurzgeschichten oder Novellen dreht. 'Uhrwerk Orange', 'Eyes Wide Shut', 'Into the Wild...