Schlagwort: Milos Forman

Kritiken

"Der Mondmann" (USA 1999) Kritik – Jim Carrey in der Rolle seines Lebens

"Du bist kein schlechter Mensch, du bist ein komplizierter Mensch." Was muss ein Regisseur tun, damit er im Mittelpunkt steht und die Welt ihn feiert, oder auch das Maul über ihn zerreißt? Natürlich muss er eine gewisse Qualität abliefern, damit man überhaupt auf ihn aufmerksam werden kann, doch auch die Medien und die gesellschaftliche Mundpropaganda tragen ihren schwerwiegenden Teil zum Bekanntheitsgrad des belieben Regisseurs bei. Hype ist in diesen Fällen das richtige Wort, von dem wohl ganz besonders Regisseure wie Quentin Tarantino oder Christopher Nolan Teil sind, die vor ihren Filmstarts schon in die höchsten Höhen gehoben werden, ohne ihr Produkt vorgestellt zu haben. Tragisch sind in diesem Fall die Filmemacher, die nicht nur Talent besitzen, sondern Könner sind und ihr Handwe...
Kritiken

"Einer flog über das Kuckucksnest" (USA 1975) Kritik – Zum Wahnsinn verdammt

"Die haben mir pro Tag 10.000 Watt verpasst und jetzt bin ich richtig aufgeheizt! Die nächste Frau, die ich vernasche, wird aufleuchten wie ein Spielautomat und lauter Silberdollar ausspucken!" Die Filmwelt ist nicht selten ungerecht. Zum einen wenn es um Auszeichnungen für Filme und das Team geht. Zum anderen wenn der gebührende Bekanntheitsgrad nie wirklich erreicht werden kann, obwohl man sein Können mehr als nur einmal unter Beweis gestellt hat. Einer dieser Fälle ist Milos Forman. Mit seinem meisterhaften Psychiatrie-Drama 'Einer flog über das Kuckucksnest' von 1975 inszeniert er einen herausragenden Film und eines der größten Filme der Filmgeschichte. Das Leben in der Psychiatrie wurde in grauen und kalten Farben dargestellt. Haskell Wexler zeigt uns eine Welt in der die Wärme fe...