Schlagwort: Zooey Deschanel

Kritiken

"Your Highness" (USA 2011) Kritik – Im Mittelalter sind die Zoten los

"Du hast die Wahl: Entweder du begleitest deinen Bruder und die Ritter oder du fliegst mit einem Arschtritt aus dem Königreich." - "Scheiße." Thadeous ist nicht gerade das Prachtstück des königlichen Hofes, denn der Sohn des Königs hat sich nicht zur Lebensaufgabe gesetzt, schwierige Aufgaben zu lösen und seine Familie mit Stolz zu erfüllen, sondern legt sich lieber in die Ecke und raucht einen Joint nach dem anderen. Thadeous ist ein dauerbreiter Versager und zieht das Gelächter nur zu gerne auf sich, doch die Zeiten sollen sich ändern, denn sein glanzvoller Bruder Prinz Fabious, der sich von einem gefährlichen Abenteuer in ein neues stürzt, hat es mit dem berüchtigten Magier Leezar zu tun bekommen und dieser hat ausgerechnet am Tag der Hochzeit seine vermeidliche Frau Belladonna entfü...
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"500 Days of Summer" (USA 2009) Kritik – So ist die Liebe

"Weißt du was scheiße ist? Wenn einem klar wird, dass das woran man geglaubt hat alles totaler Schwachsinn ist. Das ist scheiße." Das unabhängige Independent-Kino ist schon eine ziemlich feine Sache. Gerade wenn sich dieser Bereich der Liebe annimmt, denn anders als das Mainstream- und Hollywoodkino, dürfen sich die Regisseuren jeden Konventionen entziehen und müssen sich nicht den streifen Gesetzen der Traumfabrik beugen, wie jede Jennifer Aniston-RomCom. Man kann seine eigenen Ideen durchziehen, muss sich nicht anpassen, auch wenn man dem breiten Publikum damit nicht unbedingt gefallen wird. Vor allem Zach Braff bewies mit 'Garden State' zu welchen Höhenflügen das Indie-Kino in der Lage sein kann und inszenierte nicht nur einen einzigartigen Liebesfilm, sondern auch einen der besten a...
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"Our Idiot Brother" (USA 2011) Kritik – Dumm ist der, der Dummes tut

"They let me go early! I won 'Most cooperative inmate' four months running." Ach wie schön wäre es, den überaus liebenswerten Sympatikus Paul Rudd („Trauzeuge gesucht“) auch mal in einem anderen Genre als der (romantischen) Komödie zu sehen. Doch leider wird dies auch in den nächsten Jahren nicht der Fall sein, zu gut gefällt der Kassengarant in der Rolle des freundlichen Jedermanns, als dass jemand etwas daran ändern würde. Auch in Jesse Peretzs („Dein Ex - Mein Albtraum“) neuer Komödie „Our Idiot Brother“ schlüpft Rudd in eine gewohnt sympathische Rolle, auch wenn er sich diesmal wenigstens äußerlich von einer ganz anderen Seite zeigt: Statt Anzug und Krawatte gibt’s diesmal Hanfhemden und Vollbart, schön ist das zwar nicht, dafür aber umso lustiger. Wegen einer schier grenzenlos idi...
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"The Happening" (USA 2008) Kritik – Der nächste Fehltritt des M. Night Shyamalan

"Plastik. Ich rede mit einer Plastikpflanze." Was wurde M. Night Shyamalan kurz vor der Jahrhundertwende gefeiert. Wunderkind, neue Filmhoffnung und auch den Oscar sahen viele in absehbarer Zeit bei ihm auf dem Kaminsims stehen. Verständlich, denn mit 'The Sixth Sense' konnte er absolut den Atem rauben und einen inzwischen modernen Klassiker abliefern. Diese Klasse konnte der Inder danach jedoch nicht mehr erreichen und sein Ruf verlor immer mehr von seinem Glanz. Shyamalan ist inzwischen längst kein Name mehr, der für Qualität steht. 2008 stand seine Karriere dann am Scheidepunkt und nach seinem Mega-Flop 'Das Mädchen aus dem Wasser' musste ein Erfolg dringend her. 'The Happening' stand also vor der Tür und man muss es klipp und klar sagen: die großen Zeiten des M. Night Shyamalan sind...