Der fantastische Mr. Fox (USA 2009) Kritik

„You know, you really are… fantastic.“

Wes Andersons Fuchs (Fox) bleibt großartig versponnen, zeigt wie schön es ist, wenn noch alles handgemacht erarbeitet ist und mit welcher Liebe und Detailfreude man zu Werke gehen kann! Da wo andere den Computer wählen kommt er mit veralteter, aber doch eben schönster Stop-Motion-Technik und verzaubert den Zuschauer. Das ganz Besondere an Mr. Fox ist aber sein unglaubliches Gespür für Tempo: Anderson dirigiert ein Ballet aus Sprüngen, Kamerafahrten und Stunts. Das ist ist so einzigartig schnell und verspielt, liebenswert und einmalig, dass man dem Füchschen einen Kuss auf die Stirn drücken möchte. Die Sprecherliste kann sich sehen lassen, sowohl auf deutscher, als auch amerikanischer Seite: George Clooney, Owen Wilson und Meryl Streep oder Christian Berkel (stark), Andrea Sawatzki und Rainer Schöne. Aber all das wäre auch nur halb so himmlisch ohne Desplats feinen Score, der akzentuiert alles begleitet. Ein Segen, dass dieser Mann noch nicht dem Hammersoundtrack verfallen ist. Verzeiht mir die Floskel, aber DER FANTASTISCHE MR. FOX ist eines auf jeden Fall: Fantastisch.

Bewertung: 7,5/10 Sternen