"Faster" (2010) Kritik

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Baphomet’s Son: How do you have my dad’s phone?
Driver: He asked me to call you.
Baphomet’s Son: Are you the one who killed him?
Driver: Yes.
Baphomet’s Son: I’m gonna find you and I’m gonna kill you.
Driver: You do what you need to do. But you better be sure, cause that’s a long, dark road you’re headed down.

Nach zehn Jahren wird ein schweigsamer Mann, der Driver (Dwayne Johnson), aus dem Gefängnis entlassen. Vor seinem Gefängnisantritt wurden er und sein Bruder nach einem erfolgreichen Banküberfall von einer anderen Bande niedergestreckt. Der Driver sinnt nun auf Vergeltung. Einen nach dem anderen spürt er die Männer auf und lässt sie seine Wut spüren. Währenddessen hängen sich ein drogensüchtiger Cop kurz vor der Pensionierung und ein Auftragskiller, der anschließend ein neues Leben mit seiner Freundin beginnen will, an die Fersen des Driver….

Zugegeben, manchmal wird man in den eigenen Erwartungen positiv überrascht, denn ‚Faster‘ ist ein überdurchschnittlicher Genre-Vertreter. Weder schlecht, noch sonderlich überragend. Die Inszenierung und Umsetzung der Action hat mir sehr gut gefallen. Das Ganze wird sehr altmodisch gehalten und artet nicht in unlogische Actioneinlagen aus. Abgesehen vielleicht von der Autoverfolgung. Diese hat mir trotzdem sehr gut gefallen, denn sie hat mich ein wenig an das gute Original des ‚Fast & Furious‘-Franchises erinnert. Dwayne ‚The Rock‘ Johnson strahlt hier die Mimik eines Steines aus, aber auch das hat mich weniger gestört, diese Rolle steht ihm nämlich sehr gut. Er ist kalt, hat keine Angst vor dem Tod und denkt nur an eines, Rache!
Der Film selbst strotzt vor lauter Action-Klischees, trotzdem gibt es ein paar nette Wendungen in der Story, und besonders das Ende hat mir sehr zugesagt. Von Clint Mansells Score hingehen bin ich ziemlich enttäuscht.

Nun, viel kann ich zu dem Film nicht sagen, er ist auf jeden Fall ein sehenswerter Streifen für Action-Fans. Alle anderen sollten einen Bogen darum machen, denn Tiefsinnigkeit und Logik ist hier fehl am Platz. Der Film macht sehr gute Laune, ist schön brutal, und hat ein paar klasse Sprüche, schöne Aufnahmen und geniale Nebendarsteller (Billy Bob Thornton, Jennifer Carpenter, Maggie Grace,…) zu bieten. Der richtige Film also für einen biergetränkten Abend.

Bewertung: 6/10 Sternen